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Hitzewelle Ende Juni: 77 % mehr stilles Wasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der vergangenen drei Jahre

Hitzewelle Ende Juni: 77 % mehr stilles Wasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der vergangenen drei Jahre

Source: Destatis Statistisches Bundesamt

Große Supermarktketten setzten aktuellen Scannerdaten zufolge 63 % mehr Sprudelwasser und 90 % mehr Speiseeis ab

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Zahl der Woche Nr. 31 vom 28. Juli 2026

WIESBADEN – Viel trinken und abkühlen: Während der vergangenen Hitzewelle Ende Juni haben das viele gemacht, wie aktuelle Scannerdaten zum Einkaufsverhalten in großen Supermarktketten zeigen. So wurde in der letzten Juniwoche 77 % mehr stilles Wasser und 63 % mehr Sprudelwasser gekauft als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde in der Woche vom 22. bis zum 28. Juni 2026 im Lebensmitteleinzelhandel auch 90 % mehr Speiseeis abgesetzt als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der drei Vorjahre. Alle drei Warengruppen verzeichneten in dieser Woche mit Extremtemperaturen um die 40 Grad Celsius jeweils die höchsten Absatzmengen, die seit Beginn des Betrachtungszeitraums ab Anfang 2023 gemessen wurden.

Verkauf von anderen Erfrischungsgetränken ebenfalls deutlich gestiegen

Neben Wasser und Speiseeis wurden auch bei anderen Getränken im Betrachtungszeitraum ab Anfang 2023 Rekordmengen abgesetzt. Der Absatz von Biermischgetränken war in der letzten Juniwoche 63 % höher als in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025. Der Absatz von alkoholfreiem Bier war 38 % höher und der von Limonade 34 % höher. Auch Cola (+32 %) verkauften die großen Supermarktketten deutlich mehr als in einer durchschnittlichen Sommerwoche, der Absatz erreichte jedoch keinen Höchststand.

Methodische Hinweise:

Die Absatzangaben basieren auf neuen Datenquellen und Methoden. Ausgewertet wurden sogenannte Scannerdaten, die beim Bezahlen der Waren im Lebensmitteleinzelhandel entstehen. Die zugrunde liegenden Daten basieren auf einer Vielzahl an Filialen von verschiedenen Lebensmitteleinzelhändlern aus ganz Deutschland. Auswertungen dieser Art haben experimentellen Charakter und sind Teil eines Projekts im Bereich “EXSTAT“, mit dem das Statistische Bundesamt neue Datenquellen und Methoden erprobt. Detaillierte methodische Hinweise erhalten Sie in der Methodenbeschreibung.

Die Angaben zum Absatz im Lebensmitteleinzelhandel während der zurückliegenden Hitzewelle beziehen sich auf die Kalenderwoche 26 vom 22. bis 28. Juni 2026. Zum Vergleich mit einer durchschnittlichen Sommerwoche wurde der Wochendurchschnitt für die Kalenderwochen 22 bis einschließlich 35 der drei vorangegangenen Jahre 2023 bis 2025 gebildet. Der meteorologische Sommeranfang am 1. Juni fällt in der Regel in die 22. Kalenderwoche, das meteorologische Sommerende am 31. August fällt in der Regel in die 35. Kalenderwoche.

Weitere Informationen:

Detaillierte Ergebnisse zu Absatzentwicklungen von Warengruppen im Lebensmitteleinzelhandel auf der Basis von Scannerdaten finden Sie auf der Destatis-Website unter destatis.de/scandat.

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