Source: Die LinkeAnne Zerr, Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich neuer statistischer Daten zum Mindestlohn:
„Die Mindestlohnerhöhung auf 13,90 Euro hat für 4,8 Millionen Menschen, ein Achtel aller Beschäftigten, eine Lohnerhöhung dargestellt. Das zeigt vor allem: Noch immer müssen zu viele Menschen mit einem Lohn auskommen, der nicht zum Leben reicht. Wir als Linke fordern deshalb, im Mindestlohngesetz eine Lohnuntergrenze von mindestens 60 Prozent des mittleren Einkommens festzuschreiben. Damit gäbe es bereits jetzt einen Mindestlohn von über 15 Euro und eine zukunftsfeste Absicherung. Letztendlich profitieren alle von einem starken Mindestlohn, denn er verbessert die Kaufkraft, die Finanzierung der Krankenkassen und die Steuereinnahmen. Auch wer über dem Mindestlohn verdient, hat durch eine höhere Lohnuntergrenze eine bessere Ausgangslage im gewerkschaftlichen Kampf um gute Arbeitsbedingungen und Löhne.“
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Mindestlohn rauf!
