Source: NABU – Naturschutzbund DeutschlandErfolgsbericht: Regenpfeifer
Der Beltringharder Koog bei Husum ist das wichtigste Regenpfeifer-Brutgebiet an der Nordsee. Hier geht es den bedrohten Sand- und Seeregenpfeifern noch relativ gut. Leider kehren jedes Jahr immer weniger Regenpfeifer aus ihren Überwinterungsgebieten zurück. Wir wollen herausfinden, was den kleinen Vögeln auf ihrer Reise zustößt. Mit Ihrer Hilfe ist es uns gelungen, einige Dutzend Vögel mit GPS-Rucksäcken auszustatten. Im Video geben wir Ihnen direkte Einblicke in das Projekt und unsere Arbeit für die Regenpfeifer.
Dank Ihrer Unterstützung können wir die Reise der Regenpfeifer nachvollziehen. Nur so können wir herausfinden, was den kleinen Vögeln unterwegs zustößt, und effektive Maßnahmen zu ihrem Schutz ergreifen.Wir möchten uns hier für Ihr wertvolles Engagement für die Natur von Herzen bedanken.
So geht es weiter
Einige Dutzend Regenpfeifer haben sich dieses Jahr mit ihren kleinen Rucksäcken auf den Weg gemacht. Nach einem Jahr kommen sie mit wertvollen Daten über ihre Zugrouten im Gepäck wieder zurück. Diese nutzen wir, um Gefahren zu identifizieren und wirkungsvolle Schutzkonzepte zu erarbeiten. Die Zeit bis zu ihrer Rückkehr lassen wir aber nicht ungenutzt verstreichen. Mit BirdLife Africa sind wir bereits jetzt im Austausch zu potentiellen Überwinterungsgebieten der Vögel in Westafrika. Die Kollegschaft vor Ort wird sich diese Gebiete genauer anschauen. Auch mit unseren Partnerorganisationen aus Großbritannien und Portugal tauschen wir uns über die potenziellen Gefahren für die Regenpfeifer aus. Im September 2021 haben wir unser Regenpfeifer-Projekt auf einem Workshop im Rahmen der Meeresschutzkonventionen HELCOM (Helsinki Commission) und OSPAR (Oslo-Paris Commission) einem internationalen Publikum vorgestellt.Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Spende dabei geholfen haben, einen wichtigen Schritt zum Schutz der Regenpfeifer zu gehen. Wir danken Ihnen auch weiterhin für Ihre engagierte Unterstützung.
