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Finanzieller Schub für innovative Ideen in der Land- und Ernährungswirtschaft

Finanzieller Schub für innovative Ideen in der Land- und Ernährungswirtschaft

Source: Bundesministerium fur Ernährung und LandwirtschaftErschienen am 24. Sep 2021im Format Pressemitteilung Nr. 151/2021

Mit einem neu aufgelegten Förderprogramm unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit der Landwirtschaftlichen Rentenbank innovative agrarnahe Start-ups in der Frühfinanzierungsphase. Zur fachlichen Unterstützung des Förderprogramms hat die Landwirtschaftliche Rentenbank einen Expertenbeirat eingerichtet, der heute zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen ist.  

Dazu Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft: “Zur Realisierung des weitreichenden Transformationsprozesses in der Agrarwirtschaft brauchen wir die Ideen von engagierten Gründerinnen und Gründern im agrarnahen Bereich. Innovationen zur nachhaltigen CO2-Reduktion und zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen, zur Umsetzung des Green Deals und für mehr Tierwohl, aber auch für eine gesündere Ernährung – beispielsweise bei der Reduktion von Zucker, Salz und Fett in Lebensmitteln. Gerade in der Agrar- und Ernährungswirtschaft treffen wir auf einen enormen Pioniergeist und ein riesiges Innovationspotential. Ich freue mich daher ganz besonders, dass unser Angebot derzeit auf ein großes Interesse bei Start-up trifft und danke den Beiratsmitgliedern herzlich für ihre Bereitschaft, uns mit ihrer Expertise zur Seite zu stehen. Auf die Beiratsmitglieder kommt die Aufgabe zu, die Erfolgschancen zu bewerten, was Voraussetzung für die Aufnahme in die Förderung ist.”
Als Beiratsmitglieder wurden berufen:
Prof. Dr. Stefanie Bröring, Universität Bonn
Prof. Dr. Karin Schnitker, Hochschule Osnabrück
Prof. Dr. Jörg Dörr, Fraunhofer IESE und TU Kaiserslautern
Dr. Lothar Hövelmann, DLG e. V., Frankfurt am Main
Dr. Christian Janze, EY, Hannover
Borris Förster, Amathaon Capital, München
Fabio Ziemßen, Zintinus GmbH, Berlin
Nils Dietzsch, Brose Ventures, Berlin
Dr. Tilman Schrecker, Kanzlei MTJZ, Frankfurt am Main
Das Programm in Stichworten
Begünstigte:
agrarnahe Start-Ups, keine landwirtschaftlichen Betriebe als solche
Förderart:
langfristiges, zinsgünstiges Nachrangdarlehen, ergänzt um eine Förderkomponente in Form von „Innovationsgutscheinen“ für Beratungs- Schulungs- und Coaching-Angebote
Fördervolumen:
zunächst stehen 8 Millionen Euro jährlich aus dem Zweckvermögen des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank zur Verfügung
Fördergegenstand:
Ausgaben für die Weiterentwicklung einer Produkt- oder Dienstleistungsidee und für die Sicherung etwaiger Schutz- und Markenrechte, Betriebsausgaben wie Mieten und Personal, Investitionen in Marketing, Konzepte, Studien oder in Ausbildung
Laufzeit:
zwei bis maximal zehn Jahre
Höhe:
in der Regel auf 400.000 Euro begrenzt, bei besonders innovativen Vorhaben bis 800.000 Euro möglich. Damit ist die Erwartung verbunden, dass zusätzlich privates Kapital gewonnen wird.
Kontrolle:
regelmäßige Berichtspflichten
Auswahl:
Fachleute des Expertenbeirats wählen sorgfältig nach potenziellen Erfolgsaussichten aus, Anträge werden von der Landwirtschaftlichen Rentenbank im Auftrag des BMEL geprüft
Enge Begleitung:
durch Landwirtschaftliche Rentenbank und Expertenbeirat.
Erschienen am 24. Sep 2021im Format Pressemitteilung

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