Source: Koerber StiftungWir leben in einer Welt, in der Ernährung, Fitness und das eigene Aussehen ständig sichtbar gemacht und bewertet werden. Soziale Medien wie Instagram, TikTok oder YouTube prägen Schönheitsideale, Ernährungstrends und Vorstellungen davon, wie ein Körper auszusehen hat. Zwischen Proteinshakes, Diäten, Kraftsport und Social-Media-Trends wie „Looksmaxxing“ entsteht dabei vor allem bei jungen Menschen oft ein hoher Druck zur Selbstoptimierung.
Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Schönheitsideale und Vorstellungen von „richtiger“ und gesunder Ernährung sich immer wieder verändert haben. Während in früheren Jahrhunderten ein wohlgenährter Körper als Zeichen von Wohlstand und Gesundheit galt, wurden Schlankheit und körperliche Disziplin besonders im 20. Jahrhundert zunehmend zu gesellschaftlichen Leitbildern. Ernährung war und ist immer auch Ausdruck von sozialem Status, kultureller Zugehörigkeit und politischen Einstellungen.
Die Historikerin Nina Mackert bespricht mit dem Autor und Aktivist Fikri Anıl Altıntaş und der Wirtschaftspsychologin und Start-UpGründerin Alina Emde, warum bestimmte Körperbilder und Ernährungsweisen zu unterschiedlichen Zeiten als erstrebenswert galten und wie soziale Medien unser Verhältnis zu Ernährung und dem eigenen Körper heute beeinflussen.
Welche Rolle spielen Influencerinnen und Influencer sowie digitale Trends für das eigene Selbstbild? Wo verläuft die Grenze zwischen einem gesunden Lebensstil und problematischem Optimierungsdruck? Kann Ernährung auch positiv gedacht werden, als Ausdruck von Achtsamkeit, Wohlbefinden und Selbstfürsorge?
Es moderiert der Journalist Frank Seibert.
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Wenn der Feed den Teller füllt
