Source: BMW Group+++ BMW Group Werk Regensburg führt digitales Tracking im Fahrzeugversand ein +++ kontaktlose Lkw-Schleuse nutzt in Neufahrzeugen RFID-Technologie +++ Ausfuhr von Fahrzeugen schneller, exakter und kostengünstiger +++Regensburg. Mit der Entwicklung einer digitalen Schleuse hat das BMW Group Werk Regensburg die Ausfuhrkontrolle der täglich mehr als 1.400 produzierten Neufahrzeuge optimiert. Ein automatischer Check-out während der Ausfahrt eines Lkw-Transporters aus dem Werk ersetzt den bisherigen manuellen Prüfprozess. Bislang scannte der Werkschutz die Ladepapiere mit Hilfe eines Barcodes und der jedem Neufahrzeug zugeordneten Identifikationsnummer. Künftig fährt der beladene Lkw durch eine unsichtbare Schleuse am Werksausgang: Dabei erfasst das Gate per Funk automatisch die elektronisch gespeicherten Identifikationsdaten der Neuwagen und gleicht diese mit dem Kennzeichen des Lkw sowie den Ladepapieren ab. Ist alles korrekt, öffnet sich die Schranke. Die Ausgangsbuchung am Werkstor erfolgt damit wesentlich schneller, exakter und kostengünstiger als bisher. Mehr Effizienz, weniger Wartezeiten „Die komplett inhouse entwickelte automatisierte Ausgangsbuchung und -kontrolle bringt einige Vorteile“, erläutert Murat Parlak, Leiter des Fahrzeugversands im BMW Group Werk Regensburg. „Durch die schnellere Abwicklung am Werkstor wird der Verkehr entlastet. Außerdem stellen wir eine 100-Prozent-Kontrolle sicher – alle Fahrzeuge werden digital erfasst.“Dabei greift die digitale Schleuse zur Identifikation der Fahrzeuge auf Transponder, sogenannte RFID-Tags, zurück. Diese enthalten produktions- und sicherheitsrelevante Fahrzeugparameter, sind im digitalen BMW Group Produktionssystem erfasst – und erlauben damit eine eindeutige Authentifizierung jedes einzelnen Fahrzeugs. „Die Daten sind verschlüsselt und können nur mit einem bei der BMW Group verwendeten IT-System ausgelesen werden“, betont Projektleiter Wolfgang Eibl. Sie lassen keine Rückschlüsse auf Fahrer- oder Nutzungsdaten zu.Der neue Ausfuhrprozess ist Teil eines umfassenden Digitalisierungsprojekts im Fahrzeugversand des BMW Group Werks Regensburg, in dessen Zuge 2025 ein neues Versandterminal eingeführt wurde. Dabei handelt es sich um eine Art Self-Service-Automat, an dem Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer selbstständig ihre Ladedokumente abholen können unabhängig von Bürozeiten, rund um die Uhr. Das Versandterminal ist in 20 Sprachen bedienbar, was auch die Kommunikation mit den Beschäftigten in der Transportlogistik erleichtert.Die Technologie mit RFID-Scan lässt sich auch auf andere Bereiche übertragen. Projektleiter Eibl: „Denkbar ist, dass wir auch externe Flächen wie zum Beispiel Häfen oder Bahnhöfe damit ausstatten, um auch dort das Fahrzeughandling zu automatisieren.“Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an: Christian DürrschmidtKommunikation RegensburgMobil: +49 151 6060 5194E-Mail: Christian.Duerrschmidt@bmw.deSaskia GraserLeitung Kommunikation Regensburg und WackersdorfMobil: +49 151 6060 2014E-Mail: Saskia.Graser@bmw.deInternet: www.press.bmwgroup.comE-mail: presse@bmw.deDie BMW Group Werke Regensburg und Wackersdorf Das BMW Group Werk Regensburg besteht seit mittlerweile über vier Jahrzehnten. Nach dem Aufbau der Produktionshallen ab 1984 startete die Serienfertigung im Herbst 1986 mit der BMW 3er Reihe (E30). Im Ansiedlungsvertrag mit der Stadt Regensburg verpflichtete sich BMW damals, täglich 400 Fahrzeuge zu produzieren und 3.500 Arbeitsplätze zu schaffen.Heute zählt das Werk Regensburg zu mehr als 30 Produktionsstandorten der BMW Group weltweit. Täglich verlassen über 1.400 Fahrzeuge der Modelle BMW X1 und BMW X2 das Montageband – und finden ihren Weg zu Kunden rund um den Globus. Dabei werden verschiedene Antriebsarten flexibel auf einer einzigen Produktionslinie gefertigt, vom Verbrennungsmotor über Plug-in-Hybrid-Modelle bis hin zu vollelektrischen Fahrzeugen.Im Rahmen der BMW iFACTORY setzt die BMW Group auch am Standort Regensburg Maßstäbe in den Bereichen Digitalisierung, Zirkularität und Wettbewerbsfähigkeit. Jüngste Auszeichnungen bestätigen dies. So wurde das Werk 2025 zur „FABRIK DES JAHRES“ in der Kategorie „Hervorragende Serienfertigung“ gekürt. Zudem erzielte der BMW X1 aus Regensburg erneut den Klassensieg bei der Wahl der „Best Cars 2025“. Bereits heute ist virtuell erlebbar, wie die Fabrik in den nächsten Jahren aussehen wird. In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts wird in Regensburg die Produktion der „Neuen Klasse“ starten – der nächsten Modellgeneration von BMW.Der Standort Wackersdorf liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Regensburg. Auf dem Gelände, das in den 1980er Jahren für eine Wiederaufarbeitungsanlage vorgesehen war, sind die BMW Group sowie Partnerfirmen ansässig. Im BMW Group Werk Wackersdorf sind die Cockpitfertigung, die Teileversorgung für Überseewerke und das Türen- und Klappenzentrum für Rolls-Royce angesiedelt. Darüber hinaus leistet der Standort mit seinem Batterietestzentrum einen wichtigen Beitrag zur Elektromobilität. Am Standort entsteht derzeit außerdem ein technologisch hochmodernes Competence Center Circularity, das die Entwicklung von Know-How im Bereich der Demontage und Wiederverwertung von Fahrzeugen in die Zukunft bringt. Die Inbetriebnahme ist für 2029 geplant.Die BMW Group Stammbelegschaft an den ostbayerischen Standorten Regensburg und Wackersdorf umfasst rund 9.000 Mitarbeitende, darunter rund 380 Auszubildende.www.bmwgroup-werke.com/regensburg/de.htmlwww.bmwgroup-werke.com/wackersdorf/de.html
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Digital tracken statt manuell scannen: RFID-Technologie automatisiert Ausfuhrkontrolle von Neufahrzeugen
