Source: Koerber StiftungDemokratische Werte zu verteidigen wird angesichts globaler Umbrüche immer dringlicher. Menschen, die wegen ihrer demokratischen Überzeugungen verfolgt werden und ins Exil fliehen mussten, zeigen auf: Demokratie braucht aktives Engagement und Mut.
Darüber sprechen im politischen Exil lebende und schaffende Personen aus Literatur, Musik und dem öffentlichen Raum. In Kooperation mit dem Internationalen Literturfestival Berlin (ILB) veranstaltet die Körber-Stiftung einen Abend mit Diskussionen und Lesungen zum Thema Exil.
Stimmen für Demokratie: Wer nicht kämpft, hat schon verloren, 18:00 bis 19:00 UhrDie Literatinnen Aslı Erdoğan, Stella Gaitano und Mariam Meetra mussten aus politischen Gründen ihre Heimat verlassen. Seither setzen sie ihr Schreiben und Engagement im Exil fort. Im Gespräch mit der Journalistin Shila Behjat schildern sie ihre Erfahrungen. Was bewegt sie, auch fern der Heimat an ihren Überzeugungen festzuhalten? Welche Rolle spielt das Schreiben? Wie prägen die politischen Strukturen des Aufnahmelandes Denken und Handeln?
Wandellesungen, 19:15 bis 20:30 UhrIn Lesungen und Performances stellen Literaturschaffende und Musiker in den Räumen des Dokumentationszentrum Texte, Gedichte und Songs vor.
Engagement für Demokratie: Freiheit ist kein Ort, 21:00 bis 22:00 UhrBringt das Exil Demokraten und Demokratinnen hervor? Wie gestalten Menschen im Exil Demokratie? Fragen, die schon Thomas Mann bewegten, seit er Deutschland unfreiwillig verlassen musste. Kai Sina zeigt, wie das Exil Thomas Mann zum politischen Redner gegen die Nationalsozialisten formte. Nathan Law, einer der führenden Köpfe der Demokratiebewegung in Hong Kong, und Ryyan Alshebl, 2015 aus Syrien geflohen, berichten, was es heißt, sich fern der Heimat politisch zu engagieren. Moderiert von Shila Behjat.
Die Veranstaltung ist auf Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung.
Karten erhalten Sie unter Internationales Literaturfestival Berlin.
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Politik im Exil: Demokratie aus der Ferne
