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Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel vor seiner Abreise nach Nigeria

Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel vor seiner Abreise nach Nigeria

Source: Auswärtiges AmtNigeria ist für Deutschland ein globaler Schlüsselpartner. Das bevölkerungsreichste Land des Kontinents hat in seiner Rolle als Demokratie und regionale Führungskraft eine ganz zentrale Bedeutung weit über Westafrika hinaus.
Gleichzeitig ist Nigeria ein Land mit angespannter Sicherheitslage. Angriffe auf Kirchen und Moscheen sowie Entführungen von Geistlichen und Schülerinnen und Schülern durch bewaffnete Gruppen machen mich besonders betroffen. Diese stellen auch eine Verletzung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit dar. Die Dynamiken der Gewalt, unter der Angehörige aller Religionsgemeinschaften leiden, sind dabei vielschichtig und komplex. Als deutsche Bundesregierung unterstützen wir Nigeria bei der Stabilisierung besonders von Gewalt betroffener Regionen.
Mir ist es besonders wichtig, vor Ort mit Menschen und Initiativen ins Gespräch zu kommen, die sich trotz aller Schwierigkeiten für ein friedliches Zusammenleben verschiedener Religionen und gesellschaftlicher Gruppen engagieren. Gespräche unter anderem mit der Regierung, Vertretenden der verschiedenen Religionsgemeinschaften wie auch Zivilgesellschaft und Abgeordneten werden es mir erlauben, mir ein eigenes Bild über die Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit zu machen.

MIL OSI