Source: Koerber StiftungKrisen und Konflikte, wohin man blickt. Stündlich erreichen uns Nachrichten, die vermitteln: das Weltgeschehen sei dramatischer denn je. Es kann noch lange dauern, bis die Zeiten wieder besser werden. Was also tun?
In ihrem aktuellen Buch „Wie wir überwintern“ macht die Historikerin Mirjam Zadoff ein paar grundsätzliche Vorschläge: Wir bleiben menschlich, solidarisieren uns mit Schwächeren, schmieden ungewohnte Allianzen, öffnen unsere Türen und lesen endlich die Bücher von Hannah Arendt.
In einer Welt, die so überwältigend, ängstigend, fordernd sein kann, macht sich auch die Schriftstellerin Gabriele von Arnim auf die Suche nach Trost und findet ihn in der Schönheit:
„Ich brauche Schönheit. Den Trost der Schönheit. Denn wenn ich Schönheit sehe, höre, lese, spüre, dann glaube ich an Möglichkeiten. An Wege, Räume, Purzelbäume.“
Die beiden Autorinnen wissen: Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wach zu bleiben und trotz allem ein gutes Leben zu führen. Wie wir den Lebensmut durch die harten Zeiten retten, besprechen sie mit dem Journalisten Christoph Bungartz.
In Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg.
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Die Kunst der Zuversicht
