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Rainer: Verschiebung der EUDR ist richtig

Rainer: Verschiebung der EUDR ist richtig

Source: Bundesministerium fur Ernährung und LandwirtschaftErschienen am 23. Sep. 2025im Format Pressemitteilung Nr. 89/2025

Einsatz von Bundesminister Alois Rainer zahlt sich aus

Die EU-Kommission hat heute vorgeschlagen, die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) erneut zu verschieben. Dazu können Sie den Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, wie folgt zitieren:

“Der Vorschlag der EU-Kommission ist absolut richtig. Ich unterstütze die Ziele der EUDR – den globalen Waldschutz – uneingeschränkt. Aber die EUDR ist für Länder wie Deutschland mit unnötiger Bürokratie verbunden. Bei uns gibt es keine Entwaldung, trotzdem wird unsere Wirtschaft durch die EUDR massiv belastet. Ich habe mich wiederholt bei der EU-Kommission für die Einführung einer Null-Risiko-Variante in der EUDR eingesetzt. Die Kommission hat lange gezögert, jetzt wurde die Zeit zu knapp. Das ließ sich nur noch mit der Verschiebung heilen. Darauf habe ich frühzeitig hingewiesen. Die gewonnene Zeit müssen wir jetzt nutzen, um die Null-Risiko-Variante sauber in die Verordnung einzubauen – damit der Wald weltweit weiter geschützt wird, aber unsere Wirtschaft von übermäßigen Auflagen verschont bleibt. Dafür werde ich mich in Brüssel weiter mit aller Kraft einsetzen.” 
Hintergrund:
Bundesminister Alois Rainer setzt sich gemäß Koalitionsvertrag für die Einführung einer „Null-Risiko-Variante” in der EUDR ein. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hat in einem Schreiben an die Kommissionspräsidentin von der Leyen auf eine solche Variante gedrungen. Diese soll vereinfachte Informationsanforderungen für Produkte aus Ländern mit vernachlässigbarem Entwaldungsrisiko sowie Erleichterungen für die Land- und Forstwirtschaft sowie die Wertschöpfungskette innerhalb der EU ermöglichen. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat bereits einen Vorschlag für die konkrete Ausgestaltung einer solchen Variante entwickelt, welcher derzeit mit den anderen beteiligten Ressorts abgestimmt wird. Der Vorschlag soll die EU-Kommission bei der Umsetzung einer solchen Variante unterstützen.
Erschienen am 23. Sep. 2025im Format Pressemitteilung

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