Source: Auswärtiges AmtEuropäische und afrikanische Ministerinnen und Minister beraten anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Khartum-Prozesses in Ägypten zum Thema Migration. Beiden Seiten geht es darum, irreguläre Migration und Menschenschmuggel zu bekämpfen und gleichzeitig sichere und reguläre Migration entlang den Migrationsrouten zu stärken.
Bei der Förderung legaler Migrationswege hat Deutschland mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz und der Visadigitalisierung wichtige Weichen gestellt.
Angesichts der aktuell weltweit größten humanitären Flüchtlingskrise im Nachbarland Sudan ist es wichtig, dass wir die internationalen Anstrengungen auf der in wenigen Tagen in London stattfindenden Sudan-Konferenz bündeln. Dies wird auch Gegenstand meiner Gespräche sein.
Die Wahrung der Menschenrechte, die Einhaltung des internationalen Flüchtlingsrechts einschließlich der Genfer Flüchtlingskonvention und die Zusammenarbeit mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR bleiben für uns zentral.
Wir begrüßen, dass in dem Abschlussdokument des Ministertreffens auch die Auswirkungen des Klimawandels auf Flucht und Vertreibung thematisiert werden.
Ein besonderer Dank gilt dem Gastgeberland Ägypten, das ein zentraler Partner der EU in der Migrationspolitik ist, selbst einer sehr großen Zahl an Flüchtlingen Aufnahme gewährt und dabei große Verantwortung übernommen hat.
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Staatsministerin Katja Keul vor ihrer Abreise zum Ministertreffen der Mitgliedstaaten des Khartum-Prozesses am 09.04.2025 in Kairo
