Source: Koerber StiftungDie Musik von MASAA steht für die elegante Verschmelzung von arabischer Lyrik und zeitgenössischem Jazz, in ihr gehen Abend- und Morgenland in bisher nicht dagewesener Schlüssigkeit eine lyrische Liaison ein. Unverkrampft und auf höchstem musikalischem Niveau kreiert MASAA Lieder, die die Vielschichtigkeit und zugleich die Nähe ihres Miteinanders erahnen lassen.
Das neue Programm „Beit”, arabisch für „Haus” oder „Zuhause”, manifestiert die eigenwillige Klangsprache und den Gestaltungswillen aller Beteiligten. Nicht selten werden MASAA in einem Atemzug mit Grenzgängern wie Dhafer Youssef und Rabih Abou-Khalil genannt.
So vereinen MASAA auf eindrucksvolle Weise die Essenzen musikalischer Ästhetik aus Orient und Okzident zu einer höchst intimen und zugleich kraftvollen Musik, die Genre- und andere Grenzen hinter sich lässt. Dabei bildet Rabih Lahouds eindringlicher Gesang, dessen Ausdruckskraft über mehrere Oktaven bis in die höchsten Lagen reicht, stets das Gravitationszentrum des Quartetts. Die Band wurde 2011 mit dem Deutschen Jazzpreis und Rabih Lahoud mit dem WDR-Jazzpreis ausgezeichnet.
Das Quartett besteht aus Rabih Lahoud (Gesang), Reentko Dirks (Gitarre), Demian Kappenstein (Percussions) und Marcus Rust (Trompete).
Es moderiert Bahar Roshanai, Körber-Stiftung.
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Ohr zur Welt: MASAA
