Source: CDU CSU
CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz hat zum Auftakt der Sitzungswoche der über 1.000 Israelis gedacht, die vor einem Jahr dem blutigen Terroranschlag der Hamas zum Opfer gefallen sind. Merz beteuerte, dass Deutschland weiterhin „fest an der Seite Israels steht“. Gleichzeitig verurteilte er den sprunghaften Anstieg antisemitischer Straftaten in Deutschland seit dem 7. Oktober 2023. Der Bundestag wird am Donnerstag in einer vereinbarten Debatte an den Jahrestag des Massakers erinnern.
„Der in Deutschland grassierende #Antisemitismus ist völlig inakzeptabel & wir werden uns hier gemeinsam noch viel stärker aus der demokratischen Mitte unseres Landes zur Wehr zu setzen haben”, so @_FriedrichMerz auf die Lage hierzulande. pic.twitter.com/RbRItzNKMa
— CDU·CSU (@cducsubt) October 8, 2024
Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende wies auch darauf hin, dass Israel tagein tagaus von der Hamas im Gazastreifen bombardiert und bedrängt werde. Der Norden Israels sei aufgrund des Beschusses der Hisbollah im Libanon praktisch unbewohnbar. Immer noch befänden sich rund 100 israelische Geiseln in der Gewalt der Hamas-Terroristen.
„Täter-Opfer-Umkehr“ inakzeptabel
Scharf kritisierte Merz, dass Teile des linken und des arabischen Milieus in Deutschland Israel für die Gewalt in der Region verantwortlich machten. „Wir werden uns deutlich gegen jeden Versuch einer Täter-Opfer-Umkehr aussprechen“, unterstrich er. Auch gegen den grassierenden Antisemitismus werde man sich „aus der demokratischen Mitte unseres Landes zur Wehr zu setzen haben“.
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