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Hamburger Hafen: Historischer Fehler muss verhindert werden

Hamburger Hafen: Historischer Fehler muss verhindert werden

Source: Verdi – Vereinten DienstleistungsgewerkschaftAm 04. September 2024 will die Hamburgische Bürgerschaft in 2. Lesung über die Privatisierung des Hamburger Hafens und den Einstieg der Schweizer Reederei MSC entscheiden. ver.di befürchtet nicht nur einen Kontrollverlust der öffentlichen Hand über die Seehäfen sondern auch eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und den Verlust von Arbeitsplätzen der Hafenarbeiter*innen.
Die Freie und Hansestadt Hamburg möchte ihren Anteil an der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) von etwa 70 auf nur noch 50,1 Prozent reduzieren. Gleichzeitig soll die Mediterranean Shipping Company (MSC) 49,9 Prozent des Unternehmens erwerben und so strategischer Partner werden. Damit würden private Profitinteressen stark an Bedeutung gewinnen und der Einfluss demokratisch gewählter Vertreterinnen und Vertreter schrumpfen. 
„Wir lehnen den Verkauf grundsätzlich ab. Hier wird nicht nur gesellschaftlicher Reichtum privatisiert, sondern auch der gesellschaftliche Einfluss aufgegeben. Es droht ein totaler Kontrollverlust der öffentlichen Hand über das Unternehmen”, kritisiert Maren Ulbrich, die in ver.di für die Maritime Wirtschaft zuständig ist.

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