Source: Koerber StiftungWie der amerikanische Historiker Hayden White feststellte, inszenieren Historikerinnen und Historiker unsere Vergangenheit stets aus der Gegenwart heraus. Unsere Geschichte kann entsprechend der eigenen politischen und kulturellen Sichtweise als Komödie, Drama oder Komödie erzählt und inszeniert werden. Was ist dran am Vorwurf der Überformung und Verfremdung von Geschichte durch den Einsatz neuer Medien?
Denn mit dem Einzug künstlicher Intelligenz bekommt ein alter Diskurs der Ausstellungsarbeit neue Nahrung: Lässt sich Geschichte physisch-räumlich oder im Virtuellen „rekonstruieren“? Wird Geschichte durch mediale Zugänge verfremdet, überformt oder gar gefakt?
Über die Grenzen von Fakt und Faktizität in historischen Ausstellungen diskutieren Cornelia Thiele von der Stiftung Berliner Mauer, Björn Lengers von CyberRäuber und die Kuratorin Yvonne Zindel. Es moderiert die Journalistin Nhi Le.
In Kooperation mit der Stiftung Humboldt Forum.
Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen finden Sie unter humboldtforum.org.
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Zwischen Fakt und Fiktion: Geschichte(n) schreiben mit Künstlicher Intelligenz
