Source: Universitat Hamburg15. Mai 2024, von Newsroom-Redaktion
Foto: UKE
Ingeborg Syllm-Rapoport bei einem Festakt am 9. Juni 2015 in Hamburg, bei dem ihr die Promotionsurkunde überreicht wurde
In Erinnerung an die Neonatologin Ingeborg Syllm-Rapoport wird im Rahmen einer Feierstunde am 24. Mai um 16 Uhr der Hörsaal der Frauenklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf nach ihr benannt.
Prof. Dr. Dr. Ingeborg Syllm-Papoport hatte erfolgreich Medizin studiert und ihre Dissertation geschrieben, doch aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurde ihr 1938 von der nationalsozialistischen Hamburger Hochschulbehörde die Verteidigung ihrer Arbeit und damit die Promotion verweigert. Im Alter von 102 Jahren hat sie 2015 die mündliche Prüfung nachgeholt.
Grußworte zur Feierstunde sprechen Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und die Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg, Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro, Dekanin der Medizinischen Fakultät und Vorstandsmitglied des UKE. Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, ehemaliger Dekan der Medizinischen Fakultät, sowie Prof. Dr. Matthias David, Frauenklinik Charité Berlin, werden in ihren Beiträgen den Hintergrund der Namensgebung vertiefen. Im Anschluss hält Prof. Dr. Anke Diemert, kommissarische Direktorin der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, einen Kurzvortrag zum Wirken der Neonatologin. Den Abschluss bildet eine Ansprache zum studentischen Gedenken von Elias Gläsner, der als Medizinstudierender die AG Hörsaalbenennung leitet.
Ort: UKE, Hörsaal Frauenklinik, Gebäude W 30, Martinistraße 52, 20246 Hamburg
