Source: Verdi – Vereinten DienstleistungsgewerkschaftIn der vierten Tarifverhandlungsrunde für die Deutsche Telekom haben die Arbeitgeber ein verbessertes Angebot vorgelegt. „Wir wertschätzen es, dass die Arbeitgeber ein Angebot auf den Tisch gelegt haben, das Bewegung auf uns zu sichtbar werden lässt“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Frank Sauerland. „Das neue Angebot ist ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch noch nicht ausreichend, um eine Einigung zu erzielen.“ Eine Annäherung hat es bei der prozentualen Entgelterhöhung und der Laufzeit gegeben. Das neue Angebot sei eine Basis, so der Gewerkschafter, auf der weiterverhandelt werden kann. Die Tarifparteien haben sich darauf geeinigt, die vierte Verhandlungsrunde bis zum 17. Mai zu verlängern, um eine Eskalation des Tarifkonflikts zu vermeiden. Um am Ende eine Einigung zu erreichen, müsse aber in allen Komponenten nachgearbeitet werden, so Frank Sauerland.
Vor der vierten Verhandlungsrunde in der Tarifrunde bei der Deutschen Telekom am 13. und 14. Mai 2024 in Potsdam hatte ver.di bundesweit die Beschäftigten im Kundenservice (DT Service GmbH) für den 12. Mai 2024, beginnend ab der Frühschicht um 6 Uhr, kurzfristig zu vollschichtigen Warnstreiks aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. „Das bisherige Angebot der Arbeitgeber reicht bei Weitem nicht aus, um die Erwartungen der Beschäftigten zu erfüllen“, sagte ver.di-Arbeitskampfleiter Pascal Röckert. Bereits am 10. Mai 2024 hatte ver.di bundesweite vollschichtige Warnstreiks für den 13. Mai 2024 sowie eine zentrale Kundgebung in Potsdam angekündigt, zu der rund 4.500 Beschäftigten aus den neuen Bundesländern und Berlin erwartet werden.
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Deutsche Telekom: Tarifrunde geht in die Verlängerung
