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NABU unterstützt Schutz für Zugvögel

NABU unterstützt Schutz für Zugvögel

Source: NABU – Naturschutzbund DeutschlandInternationale Konvention in Usbekistan gestartet

Mit mehr als 600 Zugvogelarten und 30 Ländern gehört die zentralasiatische Zugroute zu den bedeutendsten weltweit. Daher setzen sich der NABU und BirdLife International auf der Konferenz für ein internationales Schutzprogramm der Zugvogelroute ein.

Eine Gruppe von Streifengänsen im Flug – Foto: Yadvendra Kumar/Wirestock – stock.adobe.com

12. Februar 2024 – Heute startet die 14. Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS COP14) in Usbekistan. Von ihr müssen wichtige Impulse für den grenzüberschreitenden Naturschutz ausgehen. Der NABU und BirdLife International unterstützen deshalb die Initiative Indiens zur Einrichtung eines internationalen Schutzprogramms zur zentralasiatischen Zugroute „Central Asian Flyway“, einer der bedeutendsten Zugvogelrouten der Welt.
Zentralasiatische Zugvogelroute
Zentralasiatische Vogelzugroute – Karte: NABU

Der „Central Asian Flyway“ umfasst 30 Länder von Sibirien bis zu West- und Südasien und dem britischen Territorium im Indischen Ozean, darunter Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan. Die Zugvogelroute wird von mehr als 600 Zugvogelarten genutzt, darunter Streifengänse, Schwarzhalskraniche und Halsband-Scherenschnabel.
Indien bemüht sich um ein gemeinsames Schutzabkommen der beteiligten Länder und hat einen beispielhaften Aktionsplan vorgelegt.

Mindestens 48 dieser Arten sind weltweit bedroht, 40 Prozent sind rückläufig. Deshalb sind internationale Zusammenarbeit und grenzüberschreitende Schutzbemühungen unerlässlich.

Thomas Tennhardt, NABU-Direktor Internationales

Fliegen, schwimmen, wandern
Neben dem Schutz von einzelnen Vogelarten wie Steppenadler, Bartgeier und Großtrappe stehen auch Säugetiere wie die Saiga-Antilope im Fokus der Verhandlungen. Nach einem dramatischen Zusammenbruch der Population, der zu einem Beinahe-Aussterben der Art geführt hat, haben sich dank intensiver Schutzmaßnahmen ihre Bestandszahlen erholt. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat die Saiga-Antilope, die bislang als vom Aussterben bedroht galt, nun als potenziell gefährdet eingestuft. Der NABU engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt der Saiga-Antilope und ist Mitunterzeichner der CMS-Saiga-Absichtserklärung zum Schutz der Art.

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