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Alle Infos zur „Stunde der Wintervögel“

Alle Infos zur „Stunde der Wintervögel“

Source: NABU – Naturschutzbund DeutschlandAlle Infos zur großen Zählaktion vom 5. bis 7. Januar

NABU und LBV rufen wieder zur großen Vogelzähl-Aktion auf. Die „Stunde der Wintervögel“ beginnt in 2024 ab Freitag, den 5. Januar. Alle Infos, Zwischenstände und Ergebnisse zur Aktion können Sie hier im Ticker verfolgen.

Stunde der Wintervögel 2024 – Grafik: NABU/publicgarden

13. Dezember 2023 – Jede Beobachtung zählt: Vom 5. bis 7. Januar 2024 findet wieder die „Stunde der Wintervögel“ statt. NABU und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz LBV rufen dazu auf, im Winter fleißig Vögel am Futterhaus zu zählen und zu melden. Helfen Sie uns dabei, einen möglichst genauen Einblick in die Vogelwelt in Deutschland zu gewinnen.
„Wer sich fürs neue Jahr vorgenommen hat, mehr für den Naturschutz zu tun, kann den guten Vorsatz gleich in die Tat umsetzen und mitmachen“, wirbt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller für die große Zählaktion. „Die mit der Aktion gewonnenen Daten über die heimische Vogelwelt helfen uns dabei, die Situation von Vögeln in Städten und Dörfern besser einzuschätzen.“ Wie wirken sich Witterungsbedingungen, die Klimakrise, Veränderungen in der Landwirtschaft auf die Vogelwelt aus? Vor allem mit Blick auf die Ergebnisse der vergangenen Jahre lassen sich einige Trends ablesen, sogar für bestimmte Vogelarten.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum 14. Mal statt. Wer mitmachen will:
Die Beobachtungen können auch mit der App „NABU Vogelwelt“ bis zum 15. Januar gemeldet werden. Zudem können Sie Ihre Beobachtungen am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-1157-115 mitteilen.
Übrigens: Auch Kinder können bei der Vogelzählung mitmachen und so Artenvielfalt erleben. Die Naturschutzjugend NAJU lädt alle Kinder ein, an der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 8. bis 12. Januar teilzunehmen. Alle Infos bei der NAJU.

Der NABU hofft in diesem Jahr besonders darauf, Erkenntnisse über die Wintergäste in Deutschland zu gewinnen. Einige Vogelarten ziehen vor allem bei frostigen Witterungsbedingungen aus kälteren Regionen in Nord- und Osteuropa zu uns. Dazu zählen zum Beispiel Erlenzeisige, Bergfinken und Seidenschwänze. Wie sich indes Teilzieher, also beispielsweise Stare, verhalten, ist für Vogelkundler*innen ebenfalls von großem Interesse.
Mit gutem Vogelfutter gegen den Winter-Hunger
Für Amseln, Meisen, Sperlinge und Co. ist der frühe und heftige Wintereinbruch offenbar kein Problem: Sie kommen mit den Minusgraden bisher gut zurecht. „Ein langanhaltender Temperatursturz mit viel Schnee wäre eher am Ende des Winters kritisch“, schätzt Miller, „wenn die Energiereserven der Vögel und das natürliche Futterangebot schon weitgehend aufgebraucht sind.“ Eine Gefahr, die wir etwas mildern können, ergänzt Miller: „Mit qualitativ hochwertigem Vogelfutter kann man die Tiere besonders bei kalten Temperaturen und Schnee unterstützen.“ Sonnenblumenkerne und Samenmischungen sowie Fettfutter sind willkommene Energiequellen, die viele Vogelarten gerne annehmen.

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MIL OSI