Source: Koerber StiftungAnhaltende Krisen sind der »Stresstest« für die Demokratie. Unsicherheit, Unübersichtlichkeit und schwindendes Vertrauen der Menschen in die Fähigkeit des demokratischen Systems bestimmen das Verhältnis zwischen Staat und Bürgerinnen und Bürgern. Demokratie gründet jedoch auf Zustimmung und Mitwirkung der Menschen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt erfordert gegenseitigen Respekt, Bereitschaft zur Kooperation und die Offenheit für unterschiedliche Lebensformen und Weltanschauungen, so der Philosoph Julian Nida-Rümelin in seiner im Auftrag der Körber-Stiftung verfassten Studie „Die Rolle der Zivilkultur in der Demokratie: Streit, Kooperation, Partizipation“.Doch wie gelingt es, in krisenhaften Zeiten die Zivilkultur zu stärken? Mit dem Philosoph diskutieren der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und die Schriftstellerin Thea Dorn. Es moderiert die Journalistin Stephanie Rohde. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Gewandhausorchester.Der Eintritt ist frei. Im Anschluss Empfang im Leo-Schwarz-Foyer mit allen Gästen des Abends.Weitere Informationen finden Sie unter gewandhausorchester.de.
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Die Rolle der Zivilkultur in der Demokratie: Streit, Kooperation, Partizipation
