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DGB-Tarifmeldungen vom 18 bis zum 25. August

DGB-Tarifmeldungen vom 18 bis zum 25. August

Source: DGB – Bundesvorstand

24.08.2023
Tarifticker
DGB-Tarifmeldungen vom 18 bis zum 25. August
Die Beschäftigten in der Stahlindustrie beraten derzeit in den Betrieben über ihre Forderungen zur Tarifrunde 2023, die Mitte November starten soll. Nach einer ersten Befragung wollen die Arbeiter*innen neben mehr Geld auch kürzere Arbeitszeiten. In der zweiten Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Mecklenburger Backstuben sind die Arbeitnehmer*innen in den Warnstreik getreten.

DGB/Christian Plambeck

Unsere Tarifmeldungen der Woche für die DGB-Gewerkschaften:

Stahl-Beschäftigte wollen mehr Geld und Zeit
Vor den im November startenden Tarifverhandlungen in der Stahlindustrie Nordwest und Ost, diskutieren die IG Metall-Mitglieder bereits in den Betrieben über ihre Forderungen zur Tarifrunde 2023. Laut einer ersten Befragung wollen die Beschäftigten mehr Geld und kürzere Arbeitszeiten. Am 6. und 7. September beschließen die Tarifkommissionen ihre endgültigen Forderungen, bevor Mitte November die Verhandlungen starten.
Am 30. November um 24 Uhr laufen die Entgelttarife und die Friedenspflicht aus. Danach sind dann Warnstreiks zulässig.
Zur Meldung der IG Metall
Tarifverhandlung bei den Mecklenburger Backstuben in Waren
In der zweiten Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Mecklenburger Backstuben in Waren haben die Arbeitgeber lediglich eine monatliche Inflationsausgleichsprämie von 50 Euro ab Juni, für sieben Monate angeboten, und damit keine tabellenwirksamen Lohnerhöhungen. Die NGG-Region Mecklenburg-Vorpommern kritisiert dieses Angebot sehr: Rund ein Drittel der Beschäftigten werden mit Mindestlohn oder mindestlohnnah bezahlt. Das muss aufhören.
Deshalb fordert die NGG 2,59 Euro mehr pro Stunde. Um diese Forderung zu bekräftigen, haben die Beschäftigten am 18. August ihre Arbeit niedergelegt.
Zur Meldung der NGG
Erster Lieferando Streik in Berlin
Die Berliner Rider vom Essenslieferdienst Lieferando haben am Donnerstag, den 17. August 2023, zum ersten Mal gestreikt. Schon seit geraumer Zeit weigert sich Lieferando, Tarifverträge für die Beschäftigten mit der Gewerkschaft NGG abzuschließen. Deswegen haben die Kuriere am “Striker’s day” von 14 bis 22 Uhr die Arbeit niedergelegt und ihren Forderungen kräftig Nachdruck verliehen. Die Rider fordern mindestens 15 Euro Stundenlohn, ein 13. Monatsgehalt, angemessene Zuschläge, volle Bezahlung der letzten Fahrt nach Hause und vieles mehr.
Schon Anfang Februar hat die NGG Lieferando zu Verhandlungen über einen Mantel- und Entgelttarifvertrag aufgefordert. Seitdem verweigert Lieferando konsequent das Gespräch.
Zur Meldung der NGG

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