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5 Gründe gegen ein spätes Renteneintrittsalter

5 Gründe gegen ein spätes Renteneintrittsalter

Source: DGB – BundesvorstandDas geltende Recht legt den Beginn der Regelaltersrente auf die Vollendung des 67. Lebensjahrs und hebt damit das Rentenalter schneller an als die Lebenserwartung der Menschen tatsächlich steigt.
Quelle: DGB; eigene Berechnung. Daten des Statistischen Bundesamts, Kohortensterbetafel 2020, Variaten V1 und V2 der Lebenserwartung gemitttelt.

Vom Jahrgang 1947 bis 1958 wurde pro Jahrgang der Rentenbeginn um einen Kalendermonat angehoben. Für Männer also rund 2 Monate weniger als die Lebenserwartung gestiegen ist, bei Frauen ist die Altersgrenze gut einen Monat mehr gestiegen als die Lebenserwartung. Die steigende Lebenserwartung wurde also fast komplett in längeres Arbeiten überführt.
Ab Jahrgang 1958 steigt das Rentenalter um 2 Monate pro Jahrgang. Das ist fast doppelt so schnell wie die Lebenserwartung steigt. Der Jahrgang 1964 muss also 12 Monate länger arbeiten als der Jahrgang 1958, lebt aber nur 6 (Frauen) bzw. 7 (Männer) Monate länger. Die erwartete Rentenbezugsdauer des Jahrgangs 1964 ist also um rund 6 Monate kürzer als die des Jahrgangs 1958.
Quelle: DGB; eigene Berechnung. Daten des Statistischen Bundesamts, Kohortensterbetafel 2020, Variaten V1 und V2 der Lebenserwartung gemitttelt.

MIL OSI