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DGB-Tarifmeldungen vom 24. bis 30. Juni

DGB-Tarifmeldungen vom 24. bis 30. Juni

Source: DGB – BundesvorstandNach zahlreichen Streiks hat die Gewerkschaft NGG einen Tarifabschluss für die rund 60.000 Beschäftigten in der Süßwarenindustrie erzielt. Neben einer Inflationsprämie steigen die Einkommen der Beschäftigten um bis zu 350 Euro pro Monat. Und auch für die Arbeitnehmer*innen in der Feuerfest- und Säureschutzindustrie gibt es bis zu zehn Prozent mehr Geld.Nach zahlreichen Streiks hat die Gewerkschaft NGG einen Tarifabschluss für die rund 60.000 Beschäftigten in der Süßwarenindustrie erzielt. Im Juli 2023 bekommen alle Beschäftigten der Branche eine Inflationsausgleichszahlung von 500 Euro netto. Auszubildende erhalten 375 Euro. Eine weitere Zahlung in gleicher Höhe wird im Januar oder April 2024 ausgezahlt, je nach Betrieb.Die Löhne in den unteren Entgeltgruppen A-E steigen um 350 Euro pro Monat, in den anderen Entgeltgruppen (ab Entgeltgruppe F) um 300 Euro pro Monat. Die Vergütungen der Auszubildenden steigen um 175 Euro pro Monat.Aufgrund unterschiedlicher Laufzeiten der alten Tarifverträge unterscheidet sich der Zeitpunkt der Lohnerhöhungen in den bundesweit neun Tarifgebieten. Die Beschäftigten im Tarifbereich Berlin-West erhalten die Erhöhungen ab August 2023, die Beschäftigten im Tarifbereich Ost (inklusive Berlin-Ost) ab Februar 2024. Für sie steht im September die letzte Erhöhung aus dem alten Tarifvertrag um 1,45 Prozent an, bevor dieser zu Ende November ausläuft.Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 14 Monate.
In der zweiten Verhandlung haben sich IGBCE und IG BAU mit den Arbeitgebern auf einen Abschluss für die 3.600 Beschäftigten in der Feuerfest- und Säureschutzindustrie geeinigt. Neben einer Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 1.000 Euro steigen die Einkommen ab dem 1. August 2023 um 200 Euro. Ab dem 1. August 2024 gibt es weitere 3,6 Prozent mehr Geld. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 24 Monate
Zu Beginn der Verhandlung hatten gut 130 Mitglieder ihrem Unmut und Ärger über das erste Angebot der Arbeitgeber vor dem Verhandlungshotel lautstark Luft gemacht. Das zeigte Wirkung: Gewerkschaften und Arbeitgeber einigten sich auf ein Ergebnis, das in der Vergütungsstufe E 6, Stufe 2, einer Erhöhung von mehr als zehn Prozent plus 2.000 Euro (netto) Inflationsprämie entspricht.
Zum Tarifinfo der IGBCE
Zur Meldung der IG BAU

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