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Bundesregierung kehrt auf Druck der Union zu bisheriger Aufnahmepraxis von Spätaussiedlern zurück

Bundesregierung kehrt auf Druck der Union zu bisheriger Aufnahmepraxis von Spätaussiedlern zurück

Source: CDU CSU

„Es ist eine gute Nachricht für tausende Angehörige der deutschen Minderheit insbesondere in der Ukraine und in Russland, dass die Bundesregierung zugesagt hat, baldmöglichst zur bisherigen Aufnahmepraxis von Spätaussiedlern zurückzukehren. Wir freuen uns, dass sich die Hartnäckigkeit und der stetige Druck der Unionsfraktion im Sinne unserer Landsleute ausgezahlt haben.

Die erforderliche Änderung des Bundesvertriebenengesetzes befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung und das Gesetzgebungsvorhaben soll bis spätestens Herbst abgeschlossen sein. Bis zum Inkrafttreten stellt das zuständige Bundesverwaltungsamt Anträge, bei denen eine Ablehnung wegen eines Gegenbekenntnisses droht, im Interesse der Betroffenen zurück. Wir fordern zusätzlich, dass es eine Möglichkeit zur Revision für diejenigen Antragsteller gibt, die aufgrund der restriktiven Anerkennungspraxis der Ampelregierung einen Ablehnungsbescheid bekommen haben.

Außerdem hat die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage unserer Fraktion bestätigt, dass der für die Ablehnungen ursächliche Umsetzungserlass zum Gegenbekenntnis erst nach dem Regierungswechsel erfolgt ist. Damit sind die früheren Äußerungen der amtierenden Aussiedlerbeauftragten Natalie Pawlik nunmehr widerlegt.“

Hintergrund

Die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Situation der deutschen Minderheit in der Ukraine und Russland“ kann hier abgerufen werden: https://dserver.bundestag.de/btd/20/062/2006267.pdf

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