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„Die Angst ist mein Lebensgefährte“: Michel Friedman über das Fremdsein

„Die Angst ist mein Lebensgefährte“: Michel Friedman über das Fremdsein

Source: Koerber Stiftung1956 in Paris geboren, siedelt Michel Friedman 1965 mit seinen Eltern nach Frankfurt über – eine staatenlose Familie, die im Deutschland der 60er und 70er Jahre Judenhass und Ausgrenzung erlebt. In seinem neuesten Buch „Fremd“ gewährt Friedman Einblicke in seine Empfindungen und Erlebnisse aus jener Zeit.Das Buch erzählt vom Aufwachsen eines Kindes in Verunsicherung, von einer traumatisierten Kleinfamilie, die es mit Angst und Fürsorge zu ersticken droht. „Dies ist ein Buch über das Fremdsein, das äußere und das innere. Eine Erfahrung, die exemplarisch für viele Menschenschicksale ist. Es ist allen Menschen gewidmet, die irgendwo im Nirgendwo leben“.Ein Gespräch über die Gegenwart von Antisemitismus, über das Fremdsein in unserem Land und darüber, was uns als Gesellschaft zusammenhält. Es moderiert die Journalistin Özlem Topçu. Der Schauspieler Stephan Benson liest ausgewählte Passagen des Buches.  

MIL OSI