Source: Koerber StiftungSystemrelevanz, Kurzarbeit, Homeoffice: Gerade die Pandemie hat unser Arbeitsleben auf den Kopf gestellt. Doch die Probleme im System Arbeit bestehen bereits seit Längerem und sind keineswegs nur individuell zu betrachten, sagt Autorin Sara Weber. Ebenso kann die Konfrontation mit globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel oder sozialer Ungerechtigkeit das Verhältnis zur eigenen Arbeit sowie die eigene Motivation beeinflussen.
In den USA sind Phänomene wie „Great Resignation“ und „Quiet Quitting“ in aller Munde. Auch hierzulande reißen Kündigungswellen in bestimmten Branchen nicht ab – vom generellen Fachkräftemangel ganz zu schweigen. Hinzu kommt, dass vor allem jüngere Generationen Arbeit insgesamt neu bewerten und die vorherrschenden Bedingungen nicht ihren Vorstellungen entsprechen.
Die Arbeitswelt steckt also in der Krise. Doch bietet uns diese Krise vielleicht als Gesellschaft eine Chance, Arbeit neu zu denken? Um ein kollektives Burnout zu verhindern, sollten wir uns fragen: Wie wollen wir eigentlich arbeiten? Wie können wir es schaffen, dass Arbeit gerechter wird und besser zu unseren Bedürfnissen passt? Darüber spricht die Journalistin Julia Möhn mit der Autorin Sara Weber.
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“Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?”
