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Von Bauchgefühl bis (Schul-)Stress: Effektiv und evidenzbasiert behandeln

Von Bauchgefühl bis (Schul-)Stress: Effektiv und evidenzbasiert behandeln

Source: BayerDüsseldorf, 10. September 2022 – Auch bei Kindern und Jugendlichen werden funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom häufig diagnostiziert.2 Der Leidensdruck der Betroffenen kann durch zusätzliche Stressfaktoren z.B. Schulstress potenziert werden und somit das Schmerzempfinden intensivieren. Hierbei spielt die Interaktion von Darm und Gehirn, die sogenannte Darm-Hirn-Achse, eine wichtige Rolle.1 Im Rahmen des Kongresses für Kinder- und Jugendmedizin 2022 besprechen Experten aus Klinik und Praxis aktuelle Erkenntnisse zur zielgerichteten Diagnose und Behandlung funktioneller Magen-Darm-Erkrankungen.1Magen-Darm-Beschwerden bei Kindern: Diagnostik und KlassifizierungRezidivierende Bauchschmerzen zählen zu den häufigsten Gründen für den Besuch in der Kinder- und Jugendarztpraxis. „Oft liegen organische Ursachen vor, sehr viel häufiger funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen, wie das Reizdarmsyndrom“, so Dr. med. Martin Claßen, ehemaliger Chefarzt und Klinikdirektor der Klinik für Pädiatrie am Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess, Klinikum Bremen-Mitte mit dem Schwerpunkt pädiatrische Gastroenterologie. Können die Beschwerden, mittels angemessener Diagnostik, auf keine organische Ursache zurückgeführt werden, erfolgt die Einteilung in funktionelle Magen-Darm-Beschwerden nach ROM IV-Klassifikation. Aktuelle Forschungsergebnisse sprächen dafür, dass funktionelle Magen-Darm-Beschwerden eine Störung der Darm-Hirn-Interaktion darstellen, erklärt Dr. med. Martin Claßen. Bei einer Störung der Darm-Hirn-Achse könne es zu einer Sensitivierung der Schmerzareale im Gehirn und einer Aktivierung von Schmerzrezeptoren im Darm kommen. Zusätzliche Stressfaktoren könnten die bereits gesteigerte Schmerzwahrnehmung weiter intensivieren. „Eine zielgerichtete Diagnostik und eine ganzheitliche Betrachtung funktioneller Magen-Darm-Beschwerden kann sowohl für die Betroffenen und deren Familien als auch für betreuende Ärztinnen und Ärzte die Dauer bis zur Linderung verkürzen und die langfristige Prognose verbessern.“ fasst der Mediziner zusammen.Bauchweh bei Kindern: effektiv und evidenzbasiert therapieren„Mehr als 10 Prozent der Schulkinder leiden unter immer wiederkehrenden Bauchschmerzen – für mehr als 90 Prozent davon findet sich keine Ursache.2 Diese Kinder haben oft einen hohen Leidensdruck und man sollte ihre Beschwerden daher nicht auf die leichte Schulter nehmen“, so Prof. Dr. med. Peter W. Gündling, Praxis für Naturheilverfahren, Bad Camberg. In aller Regel deuten Beobachtungen wie diffuse Schmerzen in der Nabelgegend, nicht im Ober- oder Unterbauch, die Abwesenheit von so genannten „Red Flags” wie hohes Fieber, starker Durchfall oder Erbrechen und das Nachlassen der Schmerzen durch Ablenkung und Spielen auf eine funktionelle Ursache hin. „Gleichzeitig sind oft emotionale Belastungen bei den betroffenen Kindern spürbar, ebenso eine Neigung zu häufigen Kopfschmerzen“, führt Prof. Dr. med. Peter W. Gündling weiter aus. Zudem könne bei knapp 50 Prozent der Kinder mit funktionellen Darmbeschwerden ein Reizdarmsyndrom (RDS) diagnostiziert werden. Typisch hierfür seien Bauchschmerzen, die auf die Nabelgegend beschränkt sind im Zusammenhang mit Durchfall oder hartem Stuhl, welche sich nach erfolgreichem Toilettengang bessern. Hinzu kämen oft weitere funktionelle Störungen wie Reizmagen, allgemeine Müdigkeit und Abgeschlagenheit, schnelle Erschöpfung und nicht zuletzt psychische Beschwerden, was die jungen Patientinnen und Patienten sehr belaste.Schnelle und schonende Linderung im VordergrundBei funktionellen Magen-Darm-Beschwerden steht für die betroffenen Kinder und Jugendlichen und deren Familien vor allem eine effektive und schonende Linderung der Symptomatik im Fokus. Im Vergleich zu Erwachsenen sind die zugelassenen Therapieoptionen jedoch deutlich begrenzter. Für Kinder und Jugendliche bilden u.a. evidenzbasierte Phytopharmaka eine sinnvolle Therapiesäule. „Daten aus Erhebungen mit über 40.000 Kindern und die Zulassung ab drei Jahren machen STW 5 zu einem wichtigen Baustein in der Therapie funktioneller Magen-Darm-Beschwerden bei Kindern“, so Prof. Dr. med. Peter W. Gündling. Gerade bei Kindern und Jugendlichen, die ihre Beschwerden oft nicht korrekt einordnen oder benennen können, besitzen Phytopharmaka mit Multi-Target-Wirkung wie Iberogast® Classic den Vorteil, dass sie an verschiedenen Punkten im Verdauungstrakt ansetzen und so verschiedene Beschwerden gleichzeitig lindern können.Über IberogastIberogast® Classic, zugelassen ab 3 Jahren, ist ein pflanzliches Kombinationspräparat zur Behandlung funktioneller Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfe, Übelkeit und Sodbrennen. Iberogast® Classic besitzt einen hohen Anteil an motilitätsregulierenden Komponenten, was insbesondere bei einer eher akuten, situativ ausgelösten Symptomatik schnell für Linderung sorgt. Für Iberogast® Classic bei Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren liegt die empfohlene Dosierung bei 3-mal täglich 10 Tropfen, Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren nehmen 3-mal täglich 15 Tropfen ein. Ab 13 Jahren werden 3-mal täglich 20 Tropfen eingenommen.Die in Iberogast® enthaltene Alkoholmenge bei dieser Dosierung ist für Kinder unbedenklich und fällt im Vergleich mit dem Alkoholgehalt von handelsüblichen Lebensmitteln wie Orangensaft oder einer Scheibe Roggenbrot gering aus.Wenn bei Kindern unter 6 Jahren Bauchschmerzen auftreten, sollte grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden. Deshalb sollte Iberogast® Classic bei Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren nur nach Absprache mit dem Arzt oder der Ärztin verabreicht werden. Die Wirksamkeit und die Sicherheit von Iberogast® ist durch Studien belegt. Mit über 100 Millionen Verwenderinnen und Verwendern sowie Studien und Erhebungen mit mehr als 50.000 Patientinnen und Patienten gehört Iberogast® Classic zu einem der meisterforschten pflanzlichen Arzneimittel weltweit.Über BayerBayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2021 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 44,1 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/deDie Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.deFolgen Sie uns auf Twitter: twitter.com/GesundheitBayer und twitter.com/BayerDialog 1 Symposium “Von Bauchgefühl bis (Schul-)Stress: Effektiv und evidenzbasiert behandeln” der Bayer Vital GmbH, 10. September 2022, im Rahmen des hybriden Kongresses für Kinder und Jugendmedizin.2 Pensabene L, et al. Postinfect. Funct. Gastrointestinal Disorders in Children. J Pediatrics. (2015);166(4):903-7. Zukunftsgerichtete AussagenDiese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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