Source: Koerber StiftungComics und Graphic Novels liegen seit Jahren im Trend und beleben den Buchmarkt. Die Bildergeschichten widmen sich zunehmend auch sperrigen Themen wie den Erfahrungen von Ausgrenzung und Verfolgung. Auch in die Geschichtskultur haben Comics und Graphic Novels Einzug gehalten. Art Spiegelmans MAUS, erschienen 1980, ist das wohl prominenteste Beispiel. Seitdem sind viele weitere »Geschichtscomics« zum Nationalsozialismus und Holocaust auch in Deutschland entstanden und werden – wenngleich noch nicht überall – in der Vermittlung von Geschichte eingesetzt.
Erleben Sie eine Premiere: Die Zeichnerin und Autorin Barbara Yelin stellt ihre noch unveröffentlichte Graphic Novel über Kinder, die den Holocaust überlebt haben, vor und gibt Einblicke in ihre Arbeit. Anschließend diskutiert sie mit Sylvia Kesper-Biermann, Professorin für Historische Bildungsforschung, und Wiebke Siemsglüß, pädagogische Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, über die Bedeutung dieser Comics: Wie haben sie sich entwickelt? Wie hat sich ihre Wahrnehmung in Wissenschaft und Pädagogik verändert? Wo liegen Herausforderungen und Chancen dieser Kunstform für das historische Lernen? Es moderiert: Kirsten Pörschke, Körber-Stiftung.
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Nationalsozialismus im Comic
