Source: GoetheDie Präsidentin des Goethe-Instituts, Gesche Joost, sagte: “Die Ankündigung des russischen Außenministers markiert das Ende einer Ära der deutsch-russischen Kulturbeziehungen. Nach dem Fall der Mauer wurden die Institute in Moskau und St Petersburg eröffnet und wir haben über Kultur und Sprache die Gesellschaften in beiden Ländern miteinander verbunden. 2009 kam Nowosibirsk dazu. Für die Menschen in Russland, die unsere Sprache lernen und unsere Bibliotheken besuchen, ist das Ende unserer Arbeit vor Ort eine schlechte Nachricht. Die Arbeit wurde bereits in den vergangenen Jahren immer weiter eingeschränkt – bereits 2023 mussten wir von 200 auf 15 Mitarbeitende reduzieren. Unsere Arbeit in Russland war und ist wichtig: Das Erlernen der deutschen Sprache, die vielen Begegnungen und die Verständigung zwischen Menschen. Unseren Mitarbeitenden leisten unter schwierigsten Bedingungen wichtige Arbeit. In enger Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt sondieren wir die Lage kontinuierlich, um gemeinsam das weitere Vorgehen zu besprechen.”
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3. September 2026 : Stellungnahme der Präsidentin des Goethe-Instituts Gesche Joost
