Source: Bundestag – BÜNDNIS DIE GRÜNEN BUNDESPARTEI
Ausgerechnet jetzt kürzt die Bundesregierung beim Klimaschutz. Das müssen wir verhindern!
Hitze trifft uns zwar alle, aber nicht alle gleich. Pflegebedürftige, Kinder und Menschen, die draußen arbeiten – auf dem Bau, bei der Feuerwehr, in der Landwirtschaft – sind besonders gefährdet. Wer wenig Geld hat, wohnt außerdem häufiger in schlecht gedämmten Wohnungen ohne Schatten und Grün. Wenn Autobahnen aufplatzen und Gleise sich verformen, steht nicht nur die Gesundheit Einzelner auf dem Spiel, sondern unser öffentliches Leben. Damit ist Hitzeschutz eine Frage der Daseinsvorsorge.
Und ausgerechnet jetzt kürzt die Bundesregierung beim Klimaschutz: Im Haushalt 2027 plant Finanzminister Klingbeil, 2,7 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds herauszunehmen – Geld, das eigentlich fest für Klimaschutz zugesagt war. Gleichzeitig soll der Etat für Umwelt- und Klimaschutz (BMUKN) deutlich schrumpfen und die Mittel für Klimaanpassung um bis zu 86 Prozent gekürzt werden. Mitten in einer Hitzekrise sagt die Regierung: weniger Geld für Hitzeschutz, weniger Geld für Vorsorge.
Wir sagen: nicht mit uns!
Wir fordern:
5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen plus zusätzliche 400 Millionen Euro jährlich für Klimaanpassung
ein Abkühl-Sofortprogramm für Klima-Solar-Anlagen in Kliniken, Pflegeheime, Kitas und Schulen
mehr Mittel für Kommunen, um Hitzeaktionspläne aufzustellen, kühle Orte zu schaffen und öffentliche Trinkbrunnen auszubauen
Aktionsvorschläge für Kreisverbände
Hier findest Du Aktionsvorschläge für Deinen Kreisverband, mit denen Ihr auf Hitze hinweisen könnt. Die Aktionen sind gestaffelt von weniger bis mehr Aufwand.
