Source: Koerber StiftungExil – ein kleines Wort mit nur vier Buchstaben kann ein Leben völlig verändern. Ein Wort, das Menschen sich hilflos und heimatlos fühlen lässt, aber auch viel über das Leben und die Menschen lehrt.
Mit der belarussischen Dichterin Volha Hapeyeva spricht Sylvia Asmus, Direktorin des Deutschen Exilarchivs 1933–1945, über Exil und das Schreiben zwischen den Sprachen.
Gemeinsam machen sie sich im Magazin der Deutschen Nationalbibliothek auf die Suche nach lyrischen Spuren von Exilantinnen und Exilanten, deren Gedichte die Autorin für den Exil-Poesieautomaten der Körber-Stiftung ausgewählt hat.
Zu den Tagen des Exils ist der Exil-Poesieautomat in der Dauerausstellung des Exilarchivs aufgestellt. Er gibt Texte von Dichterinnen und Dichtern aus, die im Exil leben oder gelebt haben. Epochen- und länderübergreifend erzählen ihre Gedichte von einer Welt der Verfolgung und des Heimatverlusts.
Eine zweite Führung findet am gleichen Tag um 19:00 Uhr statt.
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erforderlich unter www.dnb.de/tagedesexils
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter Tage des Exils.
Post
Lyrik mit Tiefgang. Eine Spurensuche mit Volha Hapeyeva
