Source: Universitat Hamburg11. Juni 2026, von Red.
Foto: UHH/CUI
Eines der zwei in diesem Jahr mit dem Gleichstellungspreis ausgezeichneten Projekte: “Dreh meinen Film” am Exzellenzcluster CUI.
Jedes Jahr verleiht die Universität Hamburg einen Preis im Bereich der Gleichstellung an der Hochschule. In diesem Jahr hat der Akademische Senat gleich zwei öffentlichkeitswirksame Projekte für den Preis ausgewählt.
Der Gleichstellungspreis der Universität Hamburg wird jährlich für herausragendes, sichtbares und nachhaltiges Engagement für Gleichstellungsmaßnahmen an der Universität Hamburg verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und zeichnet einzelne Mitglieder, Gruppen von Mitgliedern oder Organisationseinheiten der Universität aus, die in vorbildlicher Weise zum konstruktiven Umgang mit Vielfalt beigetragen und die Entwicklung der Universität im Sinne von Heterogenität und Gerechtigkeit nachhaltig gestärkt haben.
Die beiden ausgezeichneten Projekte im Jahr 2026 sind:
Projekt „Dreh meinen Film“
Das Exzellenzcluster „CUI: Advanced Imaging of Matter” lädt naturwissenschaftlich interessierte Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren in die Science City Hamburg Bahrenfeld ein. Dort können die Teilnehmerinnen Wissenschaftlerinnen kennenlernen und eigene Mini-Dokumentationen über sie drehen.
Eine auf Film spezialisierte Agentur vermittelt das nötige Handwerkszeug für den Dreh. Die Mädchen lernen, wie die Kamera funktioniert, welche Orte sich für einen Dreh eignen und welche Fragen sie stellen müssen. So erhalten sie ganz nebenbei Einblicke in den Arbeitsalltag an der Universität. Die Wettbewerbseinreichung erfolgte durch CUI-Geschäftsführerin Anika Ostermaier-Grabow.
Projekt „Outstanding Women“
Das Projekt „Outstanding Women in International, European and Constitutional Law“ ist eine Initiative junger Forschender und Studierender, die es sich zum Ziel gesetzt haben, das Wirken herausragender Juristinnen vorzustellen und ihre besonderen Beiträge zum Völker-, Europa- und Verfassungsrecht in der nationalen wie internationalen Rechtswissenschaft bekannter zu machen. Zu diesem Zweck geben sie einen Kalender heraus, der 12 Porträts mit Bildern, Zitaten und Kurzbeschreibungen bedeutender Frauen enthält. Das Projekt soll dazu beitragen, die Strukturen aufzuzeigen, welche die Sichtbarkeit und Würdigung des Werkes von Frauen in der Rechtswissenschaft erschweren – sowie Wege, diese Strukturen zu durchbrechen. Eingereicht wurde das Projekt von Franziska Bachmann und Verena Kahl.
Die Ausschreibung für den Gleichstellungspreis 2027 erfolgt voraussichtlich im Herbst 2026. Vorschläge und Bewerbungen sind per E-Mail möglich an chancengerechtigkeit@uni-hamburg.de.
