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BMW gewinnt Deutschen Kulturförderpreis 2026 mit dem Projekt SPIELART. Starkes Signal für die Kunstfreiheit: Die BMW Group wird für ihr jahrzehntelanges, mutiges Engagement für das internationale SPIELART Festival München der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.

BMW gewinnt Deutschen Kulturförderpreis 2026 mit dem Projekt SPIELART. Starkes Signal für die Kunstfreiheit: Die BMW Group wird für ihr jahrzehntelanges, mutiges Engagement für das internationale SPIELART Festival München der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.

Source: BMW GroupMünchen/Hamburg. Die BMW Group ist für ihr über 30 Jahre bestehendes Engagement für das internationale SPIELART Festival München mit dem renommierten Deutschen Kulturförderpreis 2026 ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit der Stadt München schafft die Initiative Raum für Avantgarde, lebendige Kultur, unkonventionelle Kunstformen und gesellschaftskritischen Diskurs. Der Preis, der gemeinsam vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI, dem Handelsblatt und dem ZDF vergeben wird, würdigt das herausragende und langfristige Engagement von BMW.
Sophie Becker, Künstlerische Leitung und Festivalleitung SPIELART Festival München: „Wir gratulieren BMW herzlich zu diesem Preis. Seit 30 Jahren stehen bei SPIELART die Künstlerinnen und Künstler sowie ihre Arbeiten im Zentrum. Gerade in einer Zeit, in der freie Kunstproduktion weltweit unter Druck steht, ist dieser Preis ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Ermutigung. Dass BMW gemeinsam mit der Stadt München unsere kuratorische und künstlerische Freiheit über Jahrzehnte ermöglicht und schützt, ist alles andere als selbstverständlich. Diese langfristige Unterstützung sichert Vertrauen, Kontinuität und Raum für internationale Perspektiven und mutige künstlerische Prozesse.“
Ilka Horstmeier, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Personal und Immobilien: „Der Kulturförderpreis 2026 ist ein gemeinsamer Preis! Seitens BMW freuen wir uns gemeinsam mit der Stadt München über diese wunderbare Auszeichnung für SPIELART, die vor allem Kontinuität anerkennt. Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg, der Kunst als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen – auch und gerade dann, wenn sie gesellschaftliche Reibungsflächen bietet. So sehen Weltoffenheit und interkultureller Dialog mit Erkenntnisgewinn aus!“
Marek Wiechers, Kulturreferent Stadt München: „Im vierten Jahrzehnt ist SPIELART in München mittlerweile ein wichtiger Höhepunkt im Festivalkalender – lokal wie international. Was die Landeshauptstadt und BMW mit visionärem Mut bereits 1995 initiierten, präsentiert internationale Perspektiven und junge Stimmen für mittlerweile Hunderttausende Besucherinnen und Besucher. Wir danken unserem Partner BMW herzlich für die langfristige Partnerschaft und die damit verbundene, kreative Freiheit, die Grundlage für die Schaffenskraft und Kreativität eines solchen Festivals von herausragender Bedeutung ist. Der Kulturförderpreis 2026 ist als Auszeichnung ein besonders wichtiges und wertvolles Signal für eine kreative, demokratische und freie Kulturlandschaft.“
Begründung der Jury: „Besonders beeindruckend ist die außergewöhnliche Kontinuität, mit der die BMW Group das Festival SPIELART über Jahrzehnte hinweg begleitet. Eine Förderung in dieser Dauer und Verlässlichkeit ist im Kulturbereich alles andere als selbstverständlich und schafft die Grundlage dafür, dass sich ein Festival künstlerisch entwickeln und international profilieren kann.“
Eine visionäre, langfristige Partnerschaft prägt die Kulturlandschaft nachhaltig. Mit dem Deutschen Kulturförderpreis 2026 erfährt eine Partnerschaft ihre Würdigung, die im deutschen Kulturleben Seltenheitswert besitzt: Seit Jahrzehnten fördert BMW experimentelle, internationale Theaterkunst und setzt damit ein starkes Zeichen für die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Die Auszeichnung rückt ein Kernprinzip der BMW Group in den Fokus: Die Absage an kurzfristiges Sponsoring und Eventfeuerwerk zugunsten langfristig angelegter, verlässlicher Kulturpartnerschaften. Die Basis für die Förderung des SPIELART Festivals München wurde bereits im Jahr 1979 gelegt. Damals gründeten die BMW AG und die Landeshauptstadt München gemeinsam den Verein Spielmotor München e.V. (seit 2025 gGmbH der Stadt). Das erklärte Ziel dieser bundesweit ältesten Public-Private-Partnership im Kulturbereich war es, zeitgenössischen und avantgardistischen Ausdrucksformen in München Raum zu geben, die im klassischen Spielbetrieb oft nicht zu verorten sind. Aus dieser Initiative heraus entstand Mitte der 1990er-Jahre das SPIELART Festival München, das seither alle zwei Jahre im Herbst die Stadt in eine lebendige Bühne für internationale Kunst verwandelt.
Kosmopolitischer Diskurs: Die internationale Ausrichtung des Festivals. Durch Koproduktionen, Uraufführungen und europäische Erstaufführungen hat sich SPIELART im internationalen Festivalkalender etabliert und vernetzt die lokale Kulturszene eng mit globalen Kunstschaffenden vor allem aus Afrika, Osteuropa sowie Süd- und Ostasien. Für die BMW Group als weltweit agierendes Unternehmen mit Mitarbeitenden aus über 100 Nationen spiegelt dieser globale Anspruch das eigene Selbstverständnis wider. Die Förderung von internationalem Austausch und interkulturellem Dialog ist zentraler Aspekt der Corporate Cultural Citizenship des Unternehmens.
Freiheit der Kunst als Innovationstreiber. Das kulturelle Engagement der BMW Group basiert seit über 50 Jahren mit hunderten Partnerschaften weltweit auf dem Prinzip der absoluten kreativen Freiheit. Unabhängiges Denken und der Mut zum Experiment sind in der zeitgenössischen Kunst ebenso die Grundlagen für wegweisende Werke wie in einem Technologieunternehmen für zukunftsfähige Innovationen. Gemeinsam mit der Stadt München setzt sich BMW dafür ein, der bayerischen Metropole ihre internationale Strahlkraft als Zentrum der zeitgenössischen Avantgarde zu sichern und jungen, internationalen Talenten eine mutige Stimme zu geben.
Das kulturelle Engagement der BMW Group mit exklusiven Updates und tieferen Einblicken in die globalen Initiativen kann auf Instagram unter @BMWGroupCulture verfolgt werden.
Finaljury des Deutschen Kulturförderpreis 2026 Dr. Paul-Bernhard Kallen (Juryvorsitz und Vorstandsvorsitzender des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, Geschäftsführender Gesellschafter der Barcare GmbH), Anja Fix (stellvertretende Leiterin der Hauptredaktion Kultur und ZDF-Leitung des Formats „Kulturzeit“ auf 3sat, ZDF), Martin Knobbe (stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts), Dr. Claudia Schmidt-Matthiesen (stellvertretende globale Leiterin für Kunst und Kultur bei der Deutsche Bank AG, Mitglied im Arbeitskreis Kulturförderung im Kulturkreis), Tamina Amadyar (Künstlerin), Dr. Winrich Hopp (Künstlerischer Leiter der Berliner Festspiele), Dr. Christine Regus (Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder), Katharina Schultens (Leitung Haus für Poesie) und Denise Solmaz (Alumna des Kulturkreis Stipendium).
Über den Deutschen Kulturförderpreis Der Deutsche Kulturförderpreis macht die Stimme der Wirtschaft für die Bedeutung von Kunst und Kultur sichtbar. Seit 2006 würdigt die Auszeichnung in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt und dem ZDF herausragende Kulturförderprojekte von Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen. Als einzige branchenübergreifende Auszeichnung ihrer Art in Deutschland rückt sie die Vielfalt, Qualität und gesellschaftliche Wirkung unternehmerischer Kulturförderung in den Fokus – und bringt sie auf eine breite öffentliche Bühne.
Über den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft wurde 1951 gegründet und ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische Kulturförderung in Deutschland. Als unabhängiges Netzwerk engagierter Unternehmen setzt er sich für Kunstfreiheit als zentrale Säule der Demokratie ein. Im Zentrum seiner Arbeit steht seit über 70 Jahren die Förderung von Nachwuchstalenten in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik. Dank Mitgliedsbeiträgen und Spenden konnte der Kulturkreis bereits zahlreiche Kunstschaffende zu Beginn ihrer Karriere unterstützen, darunter herausragende Persönlichkeiten wie Heinrich Böll, Ingeborg Bachmann, Günter Grass, Georg Baselitz, Sabine Meyer, Katharina Sieverding, Tabea Zimmermann, Rosemarie Trockel, Candida Höfer, Robert Menasse und Thomas Demand.
Über Spielmotor München Festival gGmbH Spielmotor ist die Festivalplattform der Landeshauptstadt München für zeitgenössisches Theater. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung veranstalten wir das International Dance Festival München, die Münchener Biennale und das Spielart Festival München und begrüßen so regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt. Dies ist neben der wertschätzenden Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt auch möglich durch die wohl traditionsreichste public private partnership Deutschlands: die Zusammenarbeit mit der BMW Group besteht seit 1979.www.spielmotor.de
Über SPIELART Festival MünchenSPIELART ist ein Festival für zeitgenössische Theaterformen aus dem In- und Ausland. Es hinterfragt das Theater als Kunstform, erforscht und begründet es von seinen Randbereichen her ständig neu und setzt sich aktiv für die Nachwuchsförderung sowie für eine strukturelle Verbesserung der internationalen Theaterproduktion ein. In bislang 16 Festivalausgaben wurden bei SPIELART mehr als 580 Inszenierungen, Performances, Lectures und Installationen gezeigt – viele davon als deutsche Erst- oder Uraufführungen. Seit 2021 hat Sophie Becker die Künstlerische Leitung sowie die Festivalleitung inne.SPIELART auf Instagram: @festivalspielart

MIL OSI