Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie
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01.04.2026 – Pressemitteilung – Handelspolitik
Einleitung
Die Bundesregierung beteiligt sich über den Rohstofffonds mit bis zu 50 Millionen Euro am NolansProjekt des australischen Unternehmens Arafura Rare Earths Ltd. im Northern Territory. Damit stärkt sie die sichere und diversifizierte Versorgung Deutschlands und Europas mit kritischen Seltenen Erden und reduziert bestehende Abhängigkeiten.
Im Fokus des Projekts stehen insbesondere die Seltenen Erden Neodym und Praseodym. Diese sind zentrale Vorprodukte für Hochleistungs-Permanentmagnete, die unter anderem in Elektrofahrzeugen sowie in Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen zum Einsatz kommen. Der Aufbau zusätzlicher Förder- und Verarbeitungskapazitäten außerhalb bestehender Konzentrationen ist ein wichtiger Baustein für mehr Resilienz in den globalen Lieferketten.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche:
„Der Zugang zu kritischen Rohstoffen ist entscheidend für unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere technologische Souveränität. Seltene Erden wie Neodym und Praseodym sind unverzichtbar für Schlüsseltechnologien – von der Elektromobilität bis zur Windkraft. Mit dem Rohstofffonds investieren wir daher gezielt in Projekte wie das Nolans-Vorhaben von Arafura. So sichern wir den Zugang deutscher Unternehmen zu wichtigen Rohstoffen, machen unsere Lieferketten widerstandsfähiger und stärken die industrielle Basis in Deutschland und Europa.“
Das Nolans-Projekt umfasst sowohl den Abbau der Rohstoffe als auch deren Weiterverarbeitung. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung integrierter und nachhaltiger Wertschöpfungsketten für kritische Rohstoffe.
Die Beteiligung des Rohstofffonds ist Teil der strategischen Rohstoffpolitik der Bundesregierung. Ziel ist es, den Zugang zu kritischen Rohstoffen langfristig zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie zu stärken.
Zugleich unterstreicht das Engagement die wachsende rohstoff- und handelspolitische Zusammenarbeit zwischen Europa und Australien.
Weiterführende Informationen
Artikel – Freihandelsabkommen
Artikel: Aktuelle Freihandelsverhandlungen
Öffnet Einzelsicht
13.01.2026 – Artikel – Freihandelsabkommen
Artikel: Abkommen zwischen der EU und den MERCOSUR-Staaten
Öffnet Einzelsicht
