Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie © AdobeStock / penofoto.de
Die 14. Nationale Maritime Konferenz (NMK) wird am 29. und 30. April 2026 in Emden/Niedersachsen stattfinden. Sie ist die zentrale Veranstaltung der Bundesregierung zur Unterstützung der maritimen Wirtschaft, an der rund 800 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft teilnehmen.
Seit ihrer erstmaligen Durchführung im Jahr 2000 hat sich die NMK als wichtigste Austauschplattform für die maritime Branche etabliert und gilt als bedeutender Impulsgeber. Die Ausrichtung erfolgt in Kooperation mit der gastgebenden Kommune und dem Bundesland, die Organisation obliegt dem Bundeswirtschaftsministerium.
Bundeskanzler Friedrich Merz wird die 14. NMK am 29. April 2026 als Schirmherr eröffnen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird ebenfalls ein Grußwort halten und anschließend mit der maritimen Branche in den Dialog treten. Weitere Gastredner sind EU-Generaldirektorin Kerstin Jorna, DG GROW, EU-Kommission, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, der Ministerpräsident von Niedersachsen Olaf Lies, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst sowie der Oberbürgermeister der gastgebenden Stadt Emden, Tim Kruithoff.
Zwei politische Panels greifen übergeordnete Themen auf und stellen geopolitische Bezüge her. Im Fokus stehen die Sicherung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit, die Stärkung der maritimen Sicherheit sowie Investitionen in Technologien aus Deutschland. Am zweiten Tag finden Branchenforen zu den Bereichen Schiffbau, Marineschiffbau, Schifffahrt, Häfen, Maritime Technik und Offshore Wind statt.
Die maritime Wirtschaft leistet mit einem Umsatzvolumen von ca. 50 Milliarden Euro und rund 400 000 Arbeitsplätzen einen wichtigen Beitrag zu Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit, Wachstum und Beschäftigung am Standort Deutschland. Sie zeichnet sich durch eine hohe Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit aus. Der steigende internationale Wettbewerbsdruck erfordert erhebliche Anstrengungen zur Standortsicherung im engen Schulterschluss zwischen allen Beteiligten. Deutschland ist als Handelsnation in hohem Maße auf sichere Seewege und leistungsfähige Häfen angewiesen. Die Herausforderungen für sichere Versorgungswege und Infrastrukturen steigenangesichts der veränderten geopolitischen Lage und der zunehmenden Verdichtung der Nutzung des maritimen Raums deutlich. Zentrales Anliegen der NMK ist es deshalb, die Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und Resilienz der maritimen Branche zu stärken und gezielte Impulse für Schiffbau, zukunftsgerichtete Technologien, Hafeninfrastrukturausbau sowie Modernisierung und Ausbau der deutschen Flotte zu setzen.
Post
Kurz & knapp – mariTEAM Deutschland: Mit Sicherheit voraus – 14. Nationale Maritime Konferenz am 29. und 30. April 2026 in Emden
