Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie
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13.01.2026 – Pressemitteilung – Handelspolitik
Einleitung
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche hat am Dienstag, 13. Januar 2026, die norwegische Ministerin für Handel und Industrie Cecile Myrseth zu einem Gespräch empfangen. Norwegen und Deutschland verbinden enge energie- und wirtschaftspolitische Beziehungen. Im Fokus des Gesprächs stand die Vertiefung der strategischen Partnerschaft beider Länder, insbesondere im Bereich der sicherheits- und industriepolitischen Zusammenarbeit.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche: „Energie- und Wirtschaftspolitik sind heute Fragen der strategischen Sicherheit. Deutschland und Norwegen arbeiten dabei eng und vertrauensvoll zusammen. Norwegen ist für uns ein starker und verlässlicher Partner – für stabile Lieferketten, faire Rohstoffpartnerschaften und eine europäische Wirtschaft, die auch in geopolitisch unsicheren Zeiten widerstandsfähig bleibt. Diese Zusammenarbeit wollen wir künftig weiter vertiefen.“
Norwegen ist mit rund 48 Prozent der Erdgasimporte Deutschlands wichtigster Energielieferant. Die Stromkabelverbindung NordLink zwischen Norwegen und Deutschland leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland.
Deutschland zählt seit vielen Jahren zu den wichtigsten Handelspartnern Norwegens. Das bilaterale Handelsvolumen belief sich im Jahr 2024 auf rund 37 Milliarden Euro. Damit war Deutschland – wie bereits 2023 – Norwegens wichtigster Handelspartner insgesamt.
Im Jahr 2024 standen deutschen Exporten im Wert von rund 9,8 Milliarden Euro Importe aus Norwegen in Höhe von rund 27,2 Milliarden Euro gegenüber. Zu den wichtigsten norwegischen Exportgütern nach Deutschland zählen Erdgas, Fisch, Maschinenbauerzeugnisse sowie Aluminiumprodukte, insbesondere als Vorleistungen für die deutsche Automobilindustrie. Die wichtigsten deutschen Exportgüter nach Norwegen sind vor allem Kraftfahrzeuge, Maschinen sowie chemische und pharmazeutische Produkte.
Weiterführende Informationen
