Source: Bundestag – BÜNDNIS DIE GRÜNEN BUNDESPARTEIZehn Jahre ist es her, dass die Weltgemeinschaft in Paris einen historischen Konsens fand: die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad – möglichst unter 1,5 Grad über vorindustriellem Niveau. Dieses Jubiläum im Dezember 2025 ist ein Moment der ehrlichen Bilanz: Die Fakten zeigen, dass die globalen Treibhausgasemissionen weiterhin steigen, statt zu sinken. Das 1,5 Grad-Ziel gerät stärker außer Reichweite. Wissenschaftlichen Prognosen zufolge steuern wir derzeit auf eine Erwärmung von bis zu 2,8 Grad zu. Die weltweite Zusammenarbeit steckt in der Krise, da globale Probleme bis hin zu kriegerischen Konflikten die notwendigen gemeinsamen Lösungen blockieren. Die schwarz-rote Bundesregierung unternimmt deutlich zu wenig für den Klimaschutz und riskiert große Schäden.
Das Pariser Abkommen ist nicht gescheitert
Trotzdem ist das Abkommen von Paris nicht gescheitert. Es ist der unumstößliche Fahrplan, den fast alle Länder unterschrieben haben. Gerade in dieser politisch schwierigen Phase liegt auch unsere Hoffnung. Wir sehen massive Fortschritte in der Industrie, im Energiesektor und vor allem auf lokaler Ebene: Städte, Regionen und Unternehmen agieren oft schneller und mutiger als die Regierungen. So haben beispielsweise die Regierungen von Baden-Württemberg und Kalifornien die „Under 2 Coalition“ ins Leben gerufen – das weltweit größte Netzwerk von Bundesländern und Regionen, die sich verpflichtet haben, die Klimaneutralität noch weit vor 2050 zu erreichen. Erneuerbare Energien sind heute die günstigste Form der Stromerzeugung. Die Konzepte, die Ideen und technologischen Lösungen sind da.
Fünf Gründe, die Hoffnung geben.
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Fünf Gründe, die 10 Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen Hoffnung geben.
