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Deutsche Welle: Regierung setzt wieder Rotstift an

Deutsche Welle: Regierung setzt wieder Rotstift an

Source: Verdi – Vereinten DienstleistungsgewerkschaftIn den Haushaltsberatungen des Deutschen Bundestages ist eine Reduzierung des Budgets für die Deutsche Welle (DW) um 10,5 Millionen Euro im kommenden Jahr vorgesehen. Im Regierungsentwurf waren noch 405,5 Millionen Euro vorgelegt worden, nun sollen es nur noch 395 Millionen Euro sein. „Kulturstaatsminister Wolfram Weimer muss für eine ausreichende Finanzierung eintreten, sonst wird er eine Schrumpfung der Deutschen Welle zu verantworten haben“, erklärt Christoph Schmitz-Dethlefsen, für Medien zuständiges Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, dazu. 
Die Deutsche Welle ist immer wieder massiven finanziellen und personellen Kürzungen ausgesetzt. Binnen fünf Jahren von 1999 bis 2004 wurde der Haushalt um rund 75 Millionen Euro zurückgefahren. Zwischen 1994 und 2004 wurden zudem 1.000 Stellen abgebaut. Wenn auch zwischenzeitlich der Etat und die Stellen immer mal wieder ausgebaut wurden, werden die Bedingungen für die Beschäftigten tendenziell schwerer. Der Haushalt für 2026 würde durch die geplante Kürzung etwa auf dem Niveau des Budgets von 2021 liegen – bei steigenden Aufgaben.

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