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Prosegur: Petition gegen Ausgliederungen

Prosegur: Petition gegen Ausgliederungen

Source: Verdi – Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft„Der Gesamtbetriebsrat verkleinert sich mit jedem ausscheidenden Unternehmen. Damit wird den Beschäftigten ein zentrales Gremium für bundesweite Absprachen und gemeinsames Vorgehen genommen“, kritisiert Sonja Austermühle, bei ver.di für die Geld- und Wertbranche zuständig. Und weiter: „Da jede ausgegliederte Niederlassung dann wirtschaftlich alleine dasteht, wird dies zu Druck in den Verhandlungen von Betriebsvereinbarungen vor Ort führen.“
Als wirtschaftlich selbstständige Unternehmen würden nicht nur die Austauschmöglichkeiten der Beschäftigten geschwächt, sondern auch der Einfluss bei Tarifverhandlungen. Nicht nur, dass ein Tarifabschluss jeder Niederlassung vorgerechnet werden würde. Die Prosegur könnte dies aufgrund der Vielzahl der Gesellschaften bei Tarifverhandlungen ausnutzen, um ein gemeinsames Handeln der Beschäftigten auszubremsen, vermutet Sonja Austermühle.
ver.di fordert die Beschäftigten von Prosegur auf, sich an der Petition gegen die Zerschlagung der Mitbestimmung zu beteiligen. Sonja Austermühle: „Mach mit! Setze gemeinsam mit deinen Kolleginnen und Kollegen in klares Zeichen, dass ihr euch nicht spalten lasst!“
Bericht in der ver.di-publik 5/2025 „Die Axt an der Mitbestimmung”: https://kurzlinks.de/0f4o

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