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Verhandlungserfolg des BMLEH: Südkorea importiert künftig wieder deutsches Schweinefleisch

Verhandlungserfolg des BMLEH: Südkorea importiert künftig wieder deutsches Schweinefleisch

Source: Bundesministerium fur Ernährung und LandwirtschaftErschienen am 31. Okt. 2025im Format Pressemitteilung Nr. 104/2025

Rainer: “Großartige Nachricht für die Land- und Ernährungswirtschaft”

Der wichtige Exportmarkt Südkorea ist wieder offen für Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnisse aus Deutschland. Die Republik Korea hat zum 23. Oktober 2025 ihre Einfuhrsperre infolge der Maul- und Klauenseuche (MKS) aufgehoben. Vorausgegangen war ein intensiver Austausch zwischen dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und dem koreanischen Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und den ländlichen Raum (MAFRA).
Dazu sagt Bundesminister Alois Rainer: “Es ist eine großartige Nachricht, dass Südkorea seine Einfuhrbeschränkungen für deutsches Schweinefleisch aufhebt. Wir haben damit einen wichtigen Erfolg für unsere Land- und Ernährungswirtschaft – und ganz besonders für unsere tierhaltenden Betriebe – erzielt. Damit steht ihnen ein wichtiger Exportmarkt jenseits der EU für unsere hervorragenden Produkte aus Deutschland wieder offen. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass auch die verbleibenden Exporteinschränkungen infolge der Maul- und Klauenseuche mit unseren weiteren Handelspartnern, wie den USA oder Japan, zeitnah abgebaut werden. Außerdem wird unsere Wirtschaft mit einer modernen Agrarexportstrategie unterstützen, daran arbeitet mein Haus mit Hochdruck.”
Nach dem Auftreten der MKS in Deutschland im Januar 2025 hatte die Republik Korea – wie zahlreiche andere Länder auch – die Einfuhr von Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnissen aus Deutschland untersagt. Der gerade erst nach erreichter Regionalisierung für die Afrikanische Schweinepest (ASP) wieder angelaufene Handel mit frischem Schweinefleisch kam daraufhin zum Erliegen. Südkorea ist für den Export von Schweinefleisch und Schweinefleischprodukten einer der wichtigsten Drittlandmärkte außerhalb Europas; im Jahr 2024, vor der MKS bedingten Sperre wurden rund 51.000 Tonnen exportiert
Am 10. Januar 2025 war erstmals seit mehr als 35 Jahren ein Fall von MKS in Deutschland festgestellt worden, bei Wasserbüffeln im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Weitere Fälle gab es in Deutschland nicht. Als Bestätigung der schnellen und erfolgreichen Eingrenzung und der geleisteten Bekämpfungs- und Überwachungsmaßnahmen durch Bund und Länder hat die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) den Status “MKS-frei ohne Impfung” für ganz Deutschland am 14. April 2025 wiedereingesetzt. Daraufhin haben verschiedene Staaten ihre Importbeschränkungen nach und nach wieder aufgehoben. In engem Austausch über noch bestehende Sperren steht das BMLEH weiterhin u.a. mit Japan, den USA und Kanada.
Erschienen am 31. Okt. 2025im Format Pressemitteilung

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