Source: Verdi – Vereinten DienstleistungsgewerkschaftLaut Erklärung sichern rund 12.500 Beschäftigte der WSV täglich den Betrieb auf 7.300 Kilometern Flüssen und Kanälen sowie 23.000 Quadratkilometern Seewasserstraßen. Sie halten Fahrrinnen frei, betreiben Schleusen und Wehre und schützen damit nicht nur die Schifffahrt, sondern auch Menschenleben – etwa bei Hochwasser.
Doch jahrelange Sparrunden, Altersabgänge und unbesetzte Stellen hätten die Verwaltung an ihre Belastungsgrenze gebracht. „Weitere Kürzungen würden Überlastung und Frust flächendeckend erhöhen“, warnen die Verbände. Als Folge drohten längere Reparaturzeiten, ausgedünnte Schichten an Schleusen und Einschränkungen der Nachtschifffahrt – mit spürbaren Auswirkungen auf Wirtschaft und Bürger*innen: verspätete Waren, mehr Staus, höhere CO₂-Belastung.
Gemeinsam fordern sie:
ein Stopp der weiteren Kürzungen
Investitionen in Personal und Infrastruktur
Stärkung der WSV als Rückgrat des sicheren Schiffsverkehrs
„Den Wasserstraßen droht der Kollaps – mit schädlichen Folgen für Wirtschaft und Menschen“, heißt es abschließend in der gemeinsamen Erklärung.
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Wasserstraßen vor dem Kollaps – ver.di warnt vor Personalabbau in der WSV
