Source: Verdi – Vereinten DienstleistungsgewerkschaftDie Cockpit- und die Kabinenbeschäftigten der Fluggesellschaft sind inzwischen mehrheitlich in ver.di organisiert. Im Juni haben sie das Unternehmen zu Verhandlungen über den erstmaligen Abschluss von Tarifverträgen aufgefordert. Denn diese jüngste Lufthansa-Fluggesellschaft, gegründet 2022, ist bisher nicht tarifgebunden. Vor wenigen Monaten hatten Vertreter*innen der Beschäftigten ver.di wegen ihres Wunsches nach Tarifierung kontaktiert. Im Anschluss organisierten sich die Beschäftigten aus Cockpit und Kabine mehrheitlich in ver.di und wählten zwei Tarifkommissionen, besetzt mit fünf Vertreter*innen für das Cockpit- und sieben für das Kabinenpersonal.
Beide ver.di-Kommissionen fordern das Unternehmen nun zu zeitnahen Tarifverhandlungen für zwei getrennte Vergütungstarifverträge sowie einen gemeinsamen Manteltarifvertrag auf, der einheitlich die Einsatz-, Planungs- und Arbeitsbedingungen regeln soll. „Die Beschäftigten aus Cockpit und Kabine der Lufthansa City Airlines haben sich klar für ver.di als tarifliche Vertretung entschieden. Wir erwarten einen schnellen Start der Verhandlungen, damit die dringend benötigten Verbesserungen beim Gehalt und den Arbeitsbedingungen zügig erzielt werden können“, sagte ver.di-Konzernbetreuer Marvin Reschinsky.
ver.di ist inzwischen tarifierende Mehrheitsgewerkschaft in den Bereichen Eurowings Kabine, easyJet Cockpit & Kabine, Condor Kabine, Discover Airlines Cockpit & Kabine, TUIfly Kabine, Aerologic Cockpit, Ryanair Kabine, European Air Transport Cockpit sowie in weiteren Flugbetrieben. Damit ist sie die größte Gewerkschaft für das fliegende Personal in Deutschland.
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Mit ver.di abheben: auch Lufthansa City Airlines fordert ver.di-Tarifverträge
