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IDAHOBIT 2025: Für ein Arbeitsleben ohne Angst

IDAHOBIT 2025: Für ein Arbeitsleben ohne Angst

Source: Verdi – Vereinten DienstleistungsgewerkschaftAuch heute sind viele Menschen im Arbeitsleben weiterhin von Diskriminierung betroffen: „Diskriminierung lässt sich nicht einfach weglächeln – wir müssen sie benennen und aktiv bekämpfen, auch am Arbeitsplatz“, sagt Silke Zimmer, im ver.di-Bundesvorstand zuständig für queere Politik.
Noch immer erleben queere Menschen im Job Benachteiligung – etwa bei Beförderungen, der betrieblichen Weiterbildung oder im täglichen Miteinander. Für viele bleibt das Coming-out ein Risiko. „Deshalb brauchen wir endlich ein Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, das wirklich schützt – mit klaren Sanktionen bei Verstößen und einem funktionierenden Beschwerdemanagement“, so Zimmer. 
Wie unterschiedlich das Coming-out am Arbeitsplatz erlebt wird, zeigen sechs ver.di-Mitglieder in ihren persönlichen Erfahrungsberichten.
Auch gesellschaftlich sieht ver.di dringenden Handlungsbedarf: Um die gesellschaftliche Akzeptanz von queeren Menschen zu fördern, fordert ver.di zudem eine verstärkte Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit an Schulen, in Betrieben und in öffentlichen Institutionen. Denn die Zahl queerfeindlicher Übergriffe bleibt hoch – mit großer Dunkelziffer. Das Bundesinnenministerium registriert rund zwei pro Tag, der LSVD geht von bis zu 90 Prozent nicht gemeldeter Fälle aus. „Rassistische, homophobe und transfeindliche Haltungen dürfen nicht wieder salonfähig werden“, warnt Zimmer. „Wer solche Ressentiments duldet, gefährdet unsere Demokratie. Wir kämpfen für eine solidarische, vielfältige und gerechte Gesellschaft – im Betrieb und darüber hinaus.“

MIL OSI