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Tarifverhandlungen SRH-Kliniken: ver.di fordert 8 Prozent mehr Geld

Tarifverhandlungen SRH-Kliniken: ver.di fordert 8 Prozent mehr Geld

Source: Verdi – Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft„Die Arbeitgeber haben sich nur minimal bewegt. In diesem Jahr sollen die Entgelte nach wie vor nur um 2,1 Prozent steigen. Das liegt meilenweit von den acht Prozent entfernt, die die Beschäftigten aufgrund der weiterhin sehr hohen Preise erwarten. Einen Mindestbetrag lehnten die Arbeitgeber ebenso ab wie drei zusätzliche bezahlte freie Tage für ver.di-Mitglieder.“, betont Sylvia Bühler, Mitglied des ver.di-Bundesvorstands.
Die ver.di-Forderungen im Überblick:
Eine lineare Lohnerhöhung von 8 Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr pro Monat
Eine Ausbildungsvergütungserhöhung um 200 Euro pro Monat
Die Einführung eines ver.di-Mitgliedervorteils in Form von drei zusätzlichen, bezahlten freien Tagen im Jahr
Ein Tarifvertrag mit einer Laufzeit von 12 Monaten, der neun SRH-Kliniken – unter anderem in Gera, Suhl, Heidelberg und Naumburg 
Nachdem die Arbeitgeber einen Mindestbetrag sowie die zusätzlichen freien Tage für ver.di-Mitglieder abgelehnt haben, wird ver.di die Beschäftigten in den kommenden Wochen zu Aktionen bis hin zu Warnstreiks aufrufen. Bühler fügt hinzu: „Offenbar braucht es jetzt Druck aus den Klinken, damit die Arbeitgeber ein faires Angebot auf den Tisch legen.“
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 31. März in Heidelberg statt. Der Konzerntarifvertrag der SRH-Kliniken betrifft mehreren Standorte, darunter das Wald-Klinikum Gera, das Zentralklinikum Suhl, die Kliniken in Karlsbad-Langensteinbach, das Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg, das Fachkrankenhaus Neresheim, das Krankenhaus Oberndorf sowie die Einrichtungen im Landkreis Sigmaringen. Zudem umfasst er das SRH-Klinikum Burgenlandkreis mit den Standorten Zeitz und Naumburg. 

MIL OSI