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Rede zum Exil von Julija Nawalnaja

Rede zum Exil von Julija Nawalnaja

Source: Koerber StiftungSie würde Russland niemals aufgeben, antwortete Julija Nawalnaja auf die Frage, warum sie sich mit ihrem Engagement auch nach dem Tod ihres Mannes weiterhin in Gefahr begibt.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Witwe des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny im Exil lebt: Nach dem Giftanschlag auf ihn entschied sie sich, mit ihm gemeinsam nach Russland zurückzukehren. Für Nawalny endete die Reise in russischer Haft, die er bis zu seinem Tod im Februar 2024 nicht mehr verließ. 
Nach ihrer Ankündigung, die Arbeit ihres Mannes fortsetzen zu wollen, erließ ein Moskauer Gericht wegen angeblicher Mitgliedschaft in einer »extremistischen Organisation« einen Haftbefehl gegen sie. Seitdem lebt sie unter Schutz an einem unbekannten Ort. 
Als Schirmherrin der diesjährigen Tage des Exils in Hamburg hält Julija Nawalnaja die Rede zum Exil. Der Abend wird musikalisch abgerundet durch den lettischen Violinisten Gidon Kremer und das Kammerorchester Kremerata Lettonica. 
Es moderiert die Journalistin Muschda Sherzada.
Eine Veranstaltung in englischer Sprache. 
Tickets für 15 Euro unter elbphilharmonie.de.
Die Tage des Exils sind ein publikumsorientiertes Veranstaltungs- und Begegnungsprogramm in Hamburg und weiteren Städten Deutschlands, initiiert von der Körber-Stiftung. Vom 5. Februar bis zum 7. März 2025 finden sie in Hamburg zum sechsten Mal mit insgesamt 50 Veranstaltungen an 42 Orten statt.  Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und weitere Formate widmen sich den Themen Flucht und Exil in Vergangenheit und Gegenwart. Das Programm gibt Menschen im Exil eine Plattform und regt zu Dialog und Verständigung zwischen Alt- und Neubürgerinnen und -bürgern an, um so zum besseren Zusammenhalt in der Stadt beizutragen. 
Weitere Informationen zum Programm findet Sie unter Tage des Exils.   

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