Source: Koerber StiftungRassistisch oder nationalistisch motivierte Gewalt bleibt auch nach 1945 eine Konstante in der deutschen Geschichte. Während es jedoch seit langer Zeit Verbände nationalsozialistischer Opfer und KZ-Gedenkstätten gibt, sind rechte Gewalttaten der letzten Jahrzehnte kaum Teil der öffentlichen Erinnerung.
Was verbindet NS-Verfolgte mit den Überlebenden rechter Gewalt nach 1945 – und was trennt sie? Welche Aufmerksamkeit erhalten die jeweiligen Opfergruppen durch Gesellschaft und Staat und wie schaffen sie sich Gehör?
Über den Kampf um Anerkennung diskutieren Martine Letterie, Präsidentin der Amicale Internationale KZ Neuengamme, Ibrahim Arslan, Überlebender der rassistischen Brandanschläge von Mölln, und Viola Horvathova von der Rom und Cinti Union e.V. Hamburg.
Es moderiert Siri Keil.
Eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg im Rahmen des 10. Forums „Zukunft der Erinnerung“ sowie des Monats des Gedenkens Bergedorf.
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Der Kampf um Anerkennung
