Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und EnergieDas Verbundprojekt „Die Zukunftsmacher – Lausitzer Ausbildungscluster für Zukunftsberufe in Handwerk und Industrie“, kurz Zukunftsmacher, konzentriert sich auf die Landkreise Bautzen und Görlitz sowie die Region um Cottbus im Lausitzer Revier. Das Projekt modernisiert die Durchführung der Ausbildung in für den Strukturwandel besonders relevanten Berufen der Metall- und Elektrobranche sowie des Bauhauptgewerbes, darunter die industriellen Ausbildungsberufe Mechatroniker:innen, Mechaniker:innen und Elektroniker:innen sowie die handwerklichen Ausbildungsberufe Hoch- und Tiefbauer:innen, Dachdecker:innen und Anlagenmechaniker:innen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Unter Leitung des Clusteragenten Lausitz Matrix e.V. sollen mindestens 30 ausbildende Unternehmen in der sächsischen und brandenburgischen Lausitz zur Beteiligung an den Clusteraktivitäten gewonnen werden. Darüber hinaus sollen die Ausbildungsbereitschaft und -fähigkeit von weiteren zehn noch nicht oder lange nicht mehr ausbildenden kleinen Unternehmen und Start-ups gefördert werden und diese, wo möglich, in Verbundausbildungen eingebunden werden. Dafür werden von der GEBIFO Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH Zusatzqualifizierungen und Weiterbildungen für Ausbildungspersonal und Auszubildende der Clusterunternehmen zur Steigerung der Ausbildungsqualität und zu berufsspezifischen Aspekten der Digitalisierung und Nachhaltigkeit vermittelt und selbst entwickelt.
KI, VR und Gamification – für eine bessere Ausbildung
Um die Ausbildung zu modernisieren, sucht das Cluster gezielt innerhalb seines Verbundes nach dem vorhandenen Innovationspotenzial und entwickelt individuelle Strategien zur Innovation der Ausbildung. Die Partner richten regelmäßige Netzwerk- und Dialogformate für Best Practice und Lessons learned zum Innovationstransfer ein. Besonders gestärkt werden sollen neue Ausbildungsansätze unter Einbezug von künstlicher Intelligenz, virtueller Realität und Gamification.
Jugendliche besser erreichen
Durch die gezielte Ansprache von Jugendlichen, zum Beispiel über soziale Medien, durch das Erleben digitaler Technik in virtueller Realität, einen regelmäßigen Podcast zur Ausbildung in den Zukunftsberufen des Ausbildungsclusters, die Vorstellung der Ausbildungsberufe auf Messen und über berufsorientierende Lernformate in Schulen soll die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze in den Clusterunternehmen langfristig gesenkt werden.
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Zukunftsmacher
