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Mehr Vielfalt in privaten Gärten

Mehr Vielfalt in privaten Gärten

Source: NABU – Naturschutzbund DeutschlandVom Staudenbeet über die Hecke bis zur Trockenmauer finden Sie hier unterschiedliche Anleitungen als PDF-Datei mit Skizze zum Download
Sonniges Wildstaudenbeet: Auf mageren, sonnig gelegenen Beeten wachsen besonders viele bunt blühende Pflanzenarten und die daran angepasste Insektenwelt ist reichhaltig. Es geht dabei nicht nur um Blütenbesucher, sondern auch um pflanzenfressende Raupen oder Wildbienenarten, die im sandigen Boden brüten. Hier geht’s zur Anleitung als PDF-Datei zum Download.Schattiges Wildstaudenbeet: Es gibt eine Reihe von Pflanzen, die an schattigen Standorten gedeihen. Insbesondere im Frühling, wenn durch Bäume und Sträucher noch Licht dringt, lässt sich ein flächiger Blütenflor herbeizaubern. Später im Jahr nimmt die Anzahl blühender Arten ab und verschiedene Grüntöne gewinnen die Oberhand. Viele Käfer sind an diesen Lebensraum angepasst. Hier geht’s zur Anleitung als als PDF-Datei zum Download.Blumenwiesen oder Blumenrasen: Echte Blumenwiesen bestehen aus mehrjährigen heimischen Wildblumen und Gräsern. Das heißt, es ist ein wenig Geduld gefragt, denn Blumenwiesen werden von Jahr zu Jahr schöner und artenreicher. Sie lieben einen sonnigen Standort und sollten möglichst wenig betreten werden. Hier geht’s zur Anleitung als PDF-Datei zum Download oder zum Video.Hecke aus Wildsträuchern: Hecken sind nicht nur ein praktischer Sichtschutz direkt an der Grundstücksgrenze. Solitärgehölze, Strauchgruppen und insbesondere frei wachsende Strauchhecken mit heimischen Gehölzarten bilden auch überall sonst einen wertvollen Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten. Im Gegensatz dazu ernähren exotische Sorten wie Kirschlorbeer, Bambus, Thuja oder Forsythie kaum Tierarten. Hier geht’s zur Anleitung als PDF-Datei zum Download oder zum Video.Vertikalbegrünung: Fassaden und Zaunelemente lassen sich durch Kletterpflanzen begrünen. Hier finden Vögel Nahrung, etwa Beeren, Samen und Spinnen und einen versteckten Brutplatz. Zusätzlich können diverse Nisthilfen eingebaut werden. Insekten laben sich an den Blüten der rankenden Pflanzen. Und auch wir Menschen profitieren, denn begrünte Wände binden Schadstoffe und wirken schalldämmend. Hier geht’s zur Anleitung als PDF-Datei zum Download oder zum Video.Naturecken: Wenn Sie in Ihrem Garten einen Lebensraum für Vögel, Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und kleine Tiere wie Igel schaffen möchten, dann gibt es eine einfache Möglichkeit: Lassen Sie „Naturecken“ zu, das heißt kleine (oder größere) Bereiche des Gartens, die nur wenig bearbeitet werden. Dort dürfen Brennnessel und Spitzwegerich für Schmetterlingsraupen wachsen oder Gewöhnlicher Dost, Löwenzahn oder Klee für Wildbienen. Hier geht’s zur Anleitung als PDF-Datei zum Download.Natürliche Nisthilfen: Mit natürlichen Nisthilfen helfen Sie vielen Arten auf einmal. Ob alte Baumstämme, Totholzhecken, Reisighaufen oder Stängel – von Totholz profitieren Insekten, Vögel und andere Kleintiere, ob als Nahrung, Versteck oder Nist- und Überwinterungsplatz. Genauso wichtig sind offene Bodenflächen: Fast 75 Prozent der Wildbienenarten benötigen sie, da sie im Boden brüten. Hier geht’s zur Anleitung als PDF-Datei zum Download.Trockenmauer: Trockenmauern machen einen Garten interessant und können zur Artenvielfalt beitragen. Sie können ein Beet einfassen oder ein hängiges Gelände terrassieren. Weil die Steine nicht mit Mörtel verbunden sind, entstehen kleine Spalten und Zwischenräume. Sie bieten Lebensraum für Pflanzen, Käfer, Wildbienen, Eidechsen und andere Kleintiere. Hier geht’s zur Anleitung als PDF-Datei zum Download.Wildpflanzentöpfe: Wenn Blumentöpfe mit heimischen Wildpflanzen bepflanzt werden, können sie auf Wegen, Terrassen und Balkonen auf kleinstem Raum zu einem größeren Artenreichtum beitragen. Hier geht’s zur Anleitung als PDF-Datei zum Download.Miniteich: Wasser sorgt für ein gutes Mikro-Klima und bietet Lebensraum und Wasserquelle für viele Tierarten wie Libellen. Mit einem ständigen Wasserangebot helfen Sie den Arten im Garten durch die immer extremeren Sommer. Doch natürlich haben nicht alle Gärten Platz für einen großen Teich. Die Lösung: ein Miniteich! Hier geht’s zur Anleitung als PDF-Datei zum Download.

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