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Gebundenes Leben: Grenzen überwinden

Gebundenes Leben: Grenzen überwinden

Source: Koerber StiftungGrenzen haben viele Gesichter: Sie können sichtbar oder unsichtbar sein, durchlässig oder unüberwindbar. Bis in unsere Gegenwart hinein entzünden sich an ihnen Auseinandersetzungen, Konflikte oder gar Kriege.  
Grenzen haben eine lange Geschichte: Während Nationalstaaten, ihre Grenzen und die damit verbundenen Konfrontationen ein relativ junges Phänomen sind, waren es über mehrere Jahrhunderte hinweg große Imperien oder “Empires”, die die Geschichte Europas und der Welt bestimmten. 
Die Rückkehr der Geopolitik auf die internationale Bühne und eine zunehmend selbstbewusste Auseinandersetzung des globalen Südens mit den Spätfolgen europäischer Kolonialherrschaft fordern dazu auf, uns neu mit dem Thema Grenzen auseinanderzusetzen: Welche Grenzen der Vergangenheit wirken bis heute fort? Kann man mit Blick auf die aktuelle Weltordnung von einer Re-Imperialisierung sprechen? Und was genau bedeutet ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Kolonialgeschichte in Deutschland und Europa im 21. Jahrhundert? 
Ein Gespräch mit der Autorin Lene Albrecht und dem Historiker Jörn Leonhard über Grenzen der Vergangenheit und in unseren Köpfen, die bis heute ihre Wirkung zeigen. Es moderiert der Journalist Ulrich Kühn.
Die vierteilige Reihe Gebundenes Leben in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg setzt sich mit Widerstand und Resilienz, Emotionen, Gewalt und Grenzen in verschiedenen Kontexten des Krieges und Friedens auseinander.
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt: 8 Euro. Tickets unter literaturhaus-hamburg.de.

MIL OSI