Source: NABU – Naturschutzbund DeutschlandWarum sich der NABU im Bündnis „Hand in Hand” engagiert
Wir bekennen uns zu Menschlichkeit, Weltoffenheit, Toleranz und Diversität. Als größter Natur- und Umweltschutzverband Deutschlands sind wir dem Bündnis „Hand in Hand” beigetreten, um laut und deutlich für ein demokratisches Miteinander einzustehen.
Als NABU setzen wir uns für Mensch und Natur ein – Foto: Marcel Gollin
Als NABU setzen wir uns für Mensch und Natur ein. In unserer Satzung bekennen wir uns klar zu einer offenen, an den Menschenrechten orientierten Gesellschaft und zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Als NABU bieten wir Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind oder sein könnten, einen sicheren Ort, um Mitglied zu werden oder sich ehrenamtlich für die Natur zu engagieren. Dies alles funktioniert nur auf dem Boden des Grundgesetzes.
Gegenwärtig gibt es gesellschaftliche Strömungen, die diese Position angreifen. Am deutlichsten wurde dies zuletzt im Rahmen der Veröffentlichungen des Recherchezentrums Correctiv. Demnach diskutierte eine Gruppe von Rechtsextremist*innen – die in Teilen der AfD nahestehen oder dort Mitglied sind – im November 2023 über Massendeportationen. Sie greifen unseren demokratischen Rechtsstaat frontal an.
Kann der NABU als größter Natur- und Umweltschutzverband dazu schweigen? Der Blick in die deutsche Geschichte sagt ganz klar: Nein. Eine schweigende Mehrheit reicht nicht aus, um die Demokratie zu verteidigen. Deshalb sind auch wir dem Bündnis „Hand in Hand” beigetreten. Das Bündnis setzt sich für ein demokratisches Miteinander ein.
Auch wir als NABU werden laut und aktiv: Wir bekennen uns zu Menschlichkeit, Weltoffenheit, Toleranz und Diversität.
